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Episoden :: Staffel 4
#414 - Krypto (OT : Krypto)
Wir befinden uns auf deiner Landstrasse in Smallville. Es ist dunkel, sehr wahrscheinlich spät abends. In der Ferne sind die Scheinwerfer eines Fahrzeugs zu erkennen. Als dieses sich nähert, erkennt man, dass es ein Lieferwagen ist. Dann biegt er, aus dem Auge des Betrachters, links in eine Einfahrt zu einem Gemüseladen.
Am Strassenrand steht das Ladenschild, auf dem „Smallville Co-op“ steht. Der Lieferwagen hält vor dem Laden an. Zwei Männer im Fahrzeug. Der Lenker sagt zum jüngeren Beifahrer: „Ziehen wir’s durch!“ Dann steigt er aus dem Lieferwagen aus. Ein Safe ist nun im Bild. Jemand dreht am Drehrad des Tresors, um diesen zu öffnen. Es ist ein älterer Mann; wo wie es scheint, der Ladenbesitzer. Er legt eine Stoffhülle in den Geldschrank. Im selben Moment öffnet sich die Ladentür, wodurch die Klingel läutet. Man sieht jedoch nicht, wer herein gekommen ist. Während der Mann hinter dem Tresen immer noch vor dem Safe kniet, sagt er, ohne sich umzudrehen: „Ich bin gleich bei Ihnen.“ Er schliesst den Geldschrank wieder und richtet sich auf. Doch er sieht niemanden im Laden. „Hallo?!“ ruft er. Das Ganze erscheint ihm etwas unheimlich. Er beugt sich langsam über den Tresen und sieht zwei Hunde, die brav da sitzen und mit heraus gestreckter Zunge hecheln und mit dem Schwanz wedeln. Der eine Hund ist schwarz, der andere goldbraun. „Hey, Freunde!“ sagt der Mann beruhigt zu den beiden Tieren. Plötzlich beginnen diese aber zu bellen. Der schwarze springt auf den Tresen und knurrt den Ladenbesitzer bedrohlich an. Der Mann stürzt beinahe nach hinten, wird aber von verschiedenen Gegenständen gestützt. Ein paar Behälter fallen dabei zu Boden. Der Hund bellt den Mann aggressiv an und fletscht die Zähne. Der zu Tode verängstigte Mann schreitet langsam zurück. Er sieht, wie der goldbraune Hund zum Safe geht, sich in den Türhaltegriff verbeisst und scheinbar mühelos den (geschlossenen!) Tresor öffnet, indem er die Tür einfach weg reisst! Der Hund nimmt die Stoffhülle, die der Mann eben verschlossen hatte, in die Schnauze und geht. Der Mann greift nun rasch nach einer Flinte, die gerade neben ihm steht und lädt sie. Der schwarze Hund reagiert aber schnell, springt den Mann an und beisst sich an der Waffe fest. Der ältere Herr stürzt zu Boden. Das Tier hat die Waffe entzwei gebissen! Nun steht der Mann auf und flieht in den Vorratsraum, den er mit einer dicken Metallschiebetür schliesst. Der schwarze Hund rennt in die Tür und hinterlässt daran eine grosse Beule! Aus der Sicht des Mannes erkennt man, wie immer mehr Beulen durch heftige Schläge an der Tür entstehen. Der Mann zieht sich angsterfüllt in die hinterste Ecke des Raumes zurück. Der Hund rennt wiederholt in die Tür hinein, bis ein Spalt offen ist. Er steckt die Schnauze in die Öffnung und knurrt bedrohlich. Danach entfernt er sich. Es wird ruhig. Der Mann hat immer noch grosse Angst. Plötzlich hört man, wie sich das Tier mit Anlauf nähert und ein letztes Mal in die Tür hinein rennt. Diesmal fällt die Tür, verbogen und verbeult, zu Boden! Der schwarze Hund steht am Eingang und knurrt den Ladenbesitzer wieder an. Der Vierbeiner rennt jetzt auf den Mann zu und springt ihn an. Das Opfer schreit.
Kurz darauf pfeift der jüngere der beiden Männer, die man zu Beginn im Lieferwagen gesehen hat, die Hunde mit einer Hundepfeife zurück. Der schwarze Hund gehorcht und lässt den Mann stöhnend vor Schmerz am Boden liegen.
Die zwei Männer stehen vor dem Laden und warten auf die Hunde. Zuerst erscheint das schwarze Tier und geht zum jüngeren Mann. „Hercules!?“ ruft dieser und streichelt seine Schnauze. Die Hand des Mannes ist blutverschmiert. Er schaut seinen Kollegen an und sagt: „Was ist dort drin geschehen?!“ „Ich weiss nicht.“ antwortet der andere. „Bring ihn rein!“ befiehlt er und zeigt mit dem Kopf auf den Lieferwagen. Der junge Mann gehorcht und befiehlt dem Tier in den Wagen zu springen, wo zwei Käfige drin sind. Er drückt auf grün leuchtende Schalter, wodurch sich der Käfig schliesst. Die Männer schauen sich um und der jüngere fragt: „Wo zum Teufel ist Einstein?!“ Sein Kumpan gibt ihm die Hundepfeife und sagt: „Ruf ihn zurück!“ Der Junge pfeift zwei Mal.
Zur selben Zeit fährt Lois auf einer Landstrasse Richtung Smallville. Ruft gerade Chloe an, die aber nicht zu Hause zu sein scheint, da ihr Anrufbeantworter zu hören ist. Lois hinterlässt nach dem Piepton eine Nachricht: „Hi Chloe, ich bin’s, Lo’! Ich bin offiziell raus aus meiner Wohnung und auf dem Weg zurück zu den Kents. Aber ich erinnere mich, dass meine Post immer noch bei dir ist. Könntest du sie mir bitte morgen vorbei bringen? Ok, danke. Bye!“ Lois legt auf und legt ihr Handy auf den Beifahrersitz, wodurch sie abgelenkt ist und nicht sieht, dass ein goldbrauner Hund die Strasse überquert und sie ihn anfährt. Sie schreit und bremst. Der Geländewagen bleibt stehen und sie starrt in den Rückspiegel. Dann dreht sie sich um und sieht das Tier ein paar Meter hinter dem Wagen reglos auf dem Asphalt liegen. „Oh mein Gott! Was hab’ ich getan?!“ Sie steigt aus dem Fahrzeug aus und schaut nach dem Hund. Dieser lebt noch und winselt. „Oh mein Gott, ich hab’ dich nicht gesehen, ok? Ich bring’ dich weg von hier!“ verspricht Lois voller Mitleid. Sie nimmt den Vierbeiner in die Arme und trägt ihn zum Wagen. „Ok! Es wird dir wieder gut gehen! Ich weiss, dass es dir wieder gut gehen wird! Jeder, den ich schon einmal angefahren habe, wurde dann wieder gesund!“ Dann muss sie plötzlich niesen.
Später, im Hause Kent, wird es plötzlich laut. Alle werden aus dem Schlaf gerissen; auch Clark, der sich auf dem Sofa im Wohnzimmer niedergelassen hatte. Als er sich aufrichtet, kommt gerade sein Vater herunter und gibt ihm zu verstehen, er solle ruhig sein. Zusammen gehen sie in die Küche, wo die Geräusche her kommen. Hinter dem Küchentisch liegen verschiedene Nahrungsmittel am Boden. Als sie um den Tisch herum gehen, verziehen beide das Gesicht: Jonathan macht eine abwertende Grimasse und Clark lächelt erfreut. Es ist der goldbraune Hund, der den beiden Männern beim Überfall davon gelaufen ist und den Lois danach angefahren hat. Er hat sich in der Küche hungrig bedient. Lois kommt herein und begrüsst Jonathan und Clark. „Ich bin eben nach Hause gekommen. Was macht ihr zwei gerade?“ fragt sie. Sie schauen beide den Hund an und Jonathan antwortet: „Scheinbar haben wir einen Gast. Einen hungrigen Gast!“ Jetzt sieht auch Lois das Tier und sagt: „Hey, er sollte angebunden sein… in der Scheune.“ bringt sie nach kurzem Zögern den Satz zu Ende. „Ich habe ihn kurz an einen Pfosten angebunden, um meine Sachen aus dem Wagen zu holen und… ja.“ Sie räuspert sich verlegen. Der Hund hat fertig gefressen und schleckt sich gesättigt die Schnauze ab. Ein Rülpser verrät, dass es ihm geschmeckt hat.
Lois, Jonathan und Clark gehen in die Scheune, um nachzusehen, wo der Hund angekettet war. Lois kann es kaum glauben und meint: „Ich hatte ihn genau dort angekettet.“ Sie zeigt auf einen durchbrochenen Holzpfosten. Der Hund ist auch mitgekommen und setzt sich jetzt wieder brav an seinen Ort. „Ok, das ist nur schlechtes Holz. Das ist nicht meine Schuld!“ rechtfertigt sie sich. Jonathan und Clark schauen sich fragend an. Lois schaut sich den Pfosten an und fragt: „Wie konnte der Pfosten nur brechen?“ Der Hund nähert sich ihr und sie muss wieder niesen. Das Tier schaut sie fragend an. „Oh, meine Allergie!“ sagt sie. „Wo sagst du, hast du ihn gefunden?“ fragt Jonathan. „Eigentlich habe ich ihn…“ Der Hund schaut sie wieder Mitleid erregend an. „… angefahren.“ „Du hast ihn mit deinem Wagen angefahren?!“ fragt Clark ungläubig nach. „Nein, ich hab’ ihm ’ne Faust verpasst!“ antwortet sie ironisch. „Ich wollte einen Tierarzt anrufen, aber als ich ihn mir ansah, schien es ihm gut zu gehen.“ „Ich denke, du musst morgen ein paar Flyer machen. Dann können wir vielleicht herausfinden, wem er gehört. Ich bin sicher, dass ihn jemand vermisst.“ meint Jonathan. Der Hund scheint verstanden zu haben und winselt wieder Mitleid erregend. „Das geht für mich in Ordnung.“ antwortet Lois niest wieder. „Eigentlich würde es Spass machen, einen Hund zu haben!“ meint Clark und schaut Lois lächelnd an. Sie erwidert seinen Blick genervt. Clark streichelt den Hund. „Vielleicht können wir ihn behalten, wenn wir nicht herausfinden, wem er gehört?!“ meint Clark zu Jonathan. „Wir werden mal sehen, was morgen passiert, Clark.“ „Ja, gewöhn’ dich nicht zu sehr an ihn!“ fügt Lois sich rächend hinzu. „Ich geh’ schlafen.“ „Wir sollten alle etwas schlafen.“ sagt Jonathan lächelnd. „Ich werde meine Arbeiten erledigen!“ meint Clark. „Es ist drei Uhr morgens!“ „Dad, seit Lois hier ist, muss ich meine Arbeit in Supergeschwindigkeit erledigen, wenn sie nicht zuschaut.“ erklärt er. „In Ordnung, warum fängst du nicht gleich damit an?“ schlägt sein Vater vor und zeigt auf den kaputten Pfosten. Er geht. Clark lächelt und beginnt mit der Arbeit. Innerhalb weniger Sekunden ist der Pfosten wieder repariert. Der Hund hat nebenbei gesessen und ruhig zugeschaut. Nachdem Clark fertig ist, schaut das Tier ihn fragend an. „Wenigstens muss ich vor dir nichts verstecken!“ sagt Clark lächelnd.
Am Tag darauf kommt Chloe mit ihrem roten VW Beetle Cabrio zu den Kents. Sie hält vor der Scheune an, aus der Clark heraus kommt und sie begrüsst. „Hey! Lois hat ihre Post an meine Wohnadresse weiterleiten lassen. Ist sie hier?“ möchte Chloe wissen. „Ja. Sie ist sehr wahrscheinlich immer noch unter der Dusche.“ antwortet Clark. Der Hund erscheint und geht zu Chloe, die ihn herzlich begrüsst und streichelt. Der Vierbeiner schleift wieder die Kette, mit der er angekettet worden ist mit sich umher. „Wer ist der junge Hund?“ „Wir wissen seinen nicht. Lois hat ihn gefunden.“ erzählt er. „Jetzt bringt sie auch noch Streuner nach Hause, was?“ Clark schaut sie wortlos an. „Wie ist die neue Mieterin?“ fragt Chloe. „Lois? Nun, sie hat unsere Anrufbeantworter-Nachricht neu programmiert, sie braucht das ganze Heisswasser und sie hat mein Zimmer übernommen. Sie benimmt sich grossartig!“ antworte Clark ironisch und lächelt. Chloe lacht ebenfalls und meint: „Ok, und wie geht es dir?“ Er seufzt und antwortet: „Ich weiss nicht. Es ist nicht einfach, mich selbst zu sein, wenn sie anwesend ist.“ Chloe streichelt immer noch den Hund, der sich darüber freut. „Ja, aber jetzt hast du ihn! Mit ihm zusammen kannst du dich selbst sein, oder?“ Clark schaut sie kurz lächelnd an. „Und ich bin immer in der Gegend.“ fügt sie hinzu. Clark schaut sie abermals fragend an und fragt sich, was diese Aussage soll. Als sie merkt, dass er nicht darauf eingeht, wechselt sie das Thema. „Brrr, ist das kalt!“ Clark lächelt verlegen. „Ich schau’ mal, ob ich sie finde.“ sagt sie und geht ins Haus. „Ok, ich komme gleich nach.“ antwortet er. „Ok.“ Clark führt den Hund zum nebenstehenden Traktor und bindet ihn vorne an der Stossstange fest. „Mal sehen, ob dich das hier halten wird.“ meint Clark. Er gibt dem Tier einen Klaps auf den Hintern und fügt hinzu: „Braver Junge!“ Clark geht in Richtung Haus. Das Tier bellt ihm nach. Clark dreht sich kurz um und sagt: „Bleib schön dort!“ Der Hund bellt weiter; er möchte auch gern mit rein.
Kaum hat Clark das Haus betreten, hört er ein lautes Geräusch. Er kehrt sich um und geht wieder nach draussen. Er bleibt staunend auf der Veranda stehen. Der Hund hat den Traktor mitgezerrt und hat das Fahrzeug in den Garten der Kents gezogen, wobei er den weissen Gartenzaun flach gewalzt hat. Das Tier hat sich nun brav hingesetzt und schaut Clark mitleidvoll an. „Ach du heilige Sch...“ denkt Clark laut und begibt sich sofort zum „Unfallort“. Er streichelt den Hund und sagt lächelnd: „Es scheint so, als hättest du auch ein Geheimnis. Woher kommst du?“ Während Clark das Tier streichelt, entdeckt er unter dem Halsband etwas. Er benützt seinen Röntgenblick und erkennt unter der Haut des Tieres einen Chip. Er wird nachdenklich und fragt sich, was das soll. Seine Gedankengänge werden jedoch von Chloe und Lois unterbrochen, als die beiden Mädels aus dem Haus kommen. „Was hast du da getan?“ fragt Lois. Clark schreckt auf und antwortet: „Was? Oh, er (der Traktor) muss wohl ins Rollen gekommen sein.“ „Und dann durch den Zaun hindurch?“ fragt Lois skeptisch. „Ja. Seltsam, was?“ meint Clark verlegen. „Ja.“ wiederholt Lois. „Ja, seltsam...“ sagt auch Chloe, die die für Clark peinliche Situation erkennt hat, weil sie sein Geheimnis kennt. Sie hilft ihm, sich aus der Schlinge zu befreien und sagt: „... aber das kann passieren. Die Handbremse muss sich wohl gelöst haben. Es ist eben ein alter Traktor.“ Lois schaut ihre Cousine verständnislos an. „Er ist alt.“ bekräftigt Clark Kopf nickend. Lois schaut die beiden verwirrt an. „Wie auch immer; ich muss jetzt gehen. Man sieht sich.“ sagt Chloe mit einem verlegenen Lächeln und geht. „Bye.“ antwortet Lois knapp. „Ich spiele gerade ein bisschen mit Skippy.“ sagt Clark, um das Thema zu wechseln. „Wir werden ihn nicht Skippy nennen!“ sagt Lois. „Ok, Lois. Wie möchtest du ihn denn nennen?“ fragt Clark. „Mal schauen: Er ist langweilig und scheinbar kann ich nicht in seine Nähe kommen, ohne allergisch zu reagieren... Ich denke wir sollten ihn ‚Clarkey’ nennen.“ Lois lächelt verschmitzt und meint zum Hund: „Komm her, Clarkey! Guter Junge. Ich hab ein paar Flyer gemacht. Du kannst bald jemand anderes krank machen.“ verspricht sie ironisch. „Ich denke nicht, dass wir die brauchen werden. Ich hab unter seiner Haut einen Chip, so eine Art ID-Tag, gefunden. Ich denke, im Hundeheim können sie den Chip scannen und herausfinden, wem das Tier gehört.“ meint Clark. „Ich hab den ganzen Morgen für die hier gebraucht.“ (Sie zeigt ihm die Flyer.) Clark schaut sie mit einem „Zu-dumm-dass-du-dir-umsonst-so-viel-Zeit-genommen-hast-Blick“ an. Dann sagt er: „Ich bin gleich zurück. Ich muss meinen Eltern etwas erzählen.“ Clark geht hinein. Lois bleibt vor dem Hund stehen und sagt: „Schau mich nicht so an...“ – Das Tier schaut sie Mitleid erregend an. – „... Clarkey.“ Lois lächelt und freut sich über den tollen Namen, den sie dem Hund gegeben hat. Clarkey wiederum scheint nicht sehr begeistert zu sein und hält sich die Pfote auf die Schnauze.
Lois und Clark bringen den Hund ins Tierheim. Lois führt ihn an der Leine hinein. Sie gehen an den Empfang und Lois befiehlt dem Tier lachend: „Sitz, Clarkey!“ Der Hund gehorcht. „Guter Hund.“ sagt Lois und schaut Clark mit verschmitztem Lächeln an. Clark blickt ihr wütend in die Augen und läutet an der Kundenklingel, die sich auf dem Tresen befindet. Ein junger Mann betritt endlich den Raum. Der Hund beugt den Kopf und beginnt zu knurren. Das Verhalten des Tieres hat einen Grund: Der Mann – er hat den Hund sofort erkannt – ist der jüngere der beiden Brüder, die den Gemüseladen überfallen haben. Clarkey beginnt nun zu bellen und der Junge bleibt wortlos und verwirrt stehen. „Hey, sshht!“ sagt Lois leise zum Hund, doch dieser bellt weiter. Clark ist das Verhalten des Tieres verdächtig. Als Clarkey ruhig ist, begrüsst der junge Mann – er ist sichtlich verlegen – Lois und Clark. „Kann ich euch helfen?“ fragt der junge Mann. „Wir haben diesen Hund gefunden...“ beginnt Clark zu erklären, wird aber von Lois unterbrochen: „Eigentlich hab ich ihn gefunden!“ Sie möchte den Ruhm kassieren, merkt aber im selben Moment, dass ja Mist gebaut hat. Deshalb erläutert sie weniger enthusiastisch: „Nun, ich hab ihn angefahren...“ Der junge Mann weiss nicht, was er sagen soll. „... nicht stark.“ fügt Lois verlegen hinzu. Dann meint sie wieder ruhig: „Wir nennen ihn Clarkey.“ „Wir nennen ihn nicht Clarkey...“ sagt Clark und wird dann abermals von Lois unterbrochen: „... gefällt dir das ‚e’ nicht oder was? Wir können ihn natürlich auch ‚Clark’ nennen, aber das würde dann Verwechslungen geben und hey, vielleicht solltest du dir mal überlegen, deinen Namen zu ändern. Du könntest ‚Skipper’ sein.“ sagt Lois ironisch. „Wie auch immer...“ sagt Clark genervt und wendet sich an den jungen Mann. „Wir denken, dass er einen ID-Chip hat. Könntest du ihn bitte für uns scannen?“ Da der Junge zögert, fügt Clark hinzu: „Nur wenn es nicht allzu grosse Umstände macht.“ „Nun, ja. Ich denke schon.“ antwortet der junge Mann endlich und nähert sich mit dem Scan-Gerät dem Hund, der aber sofort wieder losbellt. Der Mann zuckt zusammen. „Nur ruhig, mein Kleiner!“ sagt er. „Ja, er scheint dich nicht besonders zu mögen.“ stellt Lois fest. „Vielleicht sollte ich das tun.“ schlägt Clark vor und nimmt dem Jungen das Scan-Gerät aus der Hand. Tatsächlich hält der Hund brav hin. Lois muss wieder niesen. „Gesundheit.“ sagt der junge Mann. „Danke.“ antwortet sie. Auf dem Computer-Bildschirm erscheint das Luthorcorp-Logo. „Luthorcorp?“ staunt Clark. „Machst du Witze?“ meint Lois. „Hmm, muss wohl einer dieser Labor-Hunde sein.“ sagt der Junge scheinheilig. „Labor-Hunde?“ fragt Clark misstrauisch. „Ich wäre gern bereit, ihn an eurer Stelle zurückzubringen.“ „Weisst du was? Es ist ok. Wir werden uns um ihn kümmern. Danke.“ antwortet Clark und nimmt den Hund bei der Leine. Lois’ Blick verrät, dass sie nicht begeistert über Clarks Idee ist. „Bitte.“ antwortet der Junge. Er hätte natürlich unbedingt gewollt, dass das Tier im Heim bleibt, aber er darf nichts sagen, da dies Verdacht schöpfen würde. Deshalb fügt er – bevor Lois und Clark den Raum verlassen haben – noch hinzu: „Ich sollte aber trotzdem noch eure Namen und Adresse haben, für den Fall, dass sich jemand von Luthorcorp. meldet. Es ist Vorschrift.“ Lois und Clark bleiben stehen und letzterer meint nach kurzem Überlegen zu Lois: „Würde es dir etwas ausmachen, ihn (den Hund) nach Hause zu bringen? Ich muss noch mit Lex reden.“ „Überhaupt nicht.“ antwortet Lois ironisch. Zum Hund sagt sie „Komm, lass uns ein bisschen niesen gehen. Bei Fuss, Clarkey!“ und geht dann mit einem schelmischen Lächeln. Clark bleibt kurz genervt stehen, dreht sich aber nicht um und gibt dem Jungen die gefragten Informationen. Der junge Mann bedankt sich dafür.
Im hinteren Teil des Tierheims steht der ältere Bruder des jungen Mannes. Vor ihm auf dem Tisch stehen mehrere mit grünem (flüssigen) Kryptonit gefüllte Reagenzgläser. Nun kommt der Junge herein und sagt: „Hey Josh, rat mal, wer eben aufgekreuzt ist.“ Da der ältere Bruder nicht auf die Aufforderung eingeht, sagt der jüngere von selbst: „Einstein!“ Jetzt erst blickt Josh auf. „Ja, ein Typ namens Clark Kent hat ihn gefunden und hat ihn nun auf seiner Farm.“ „Das sind gute Neuigkeiten, kleiner Bruder...“ lacht Josh. „... ich hatte nämlich gedacht, wir müssten den Truck mit nur diesem Dummy (Er geht auf einen Käfig zu und zeigt auf den schwarzen Hund, den man zu Beginn der Folge gesehen hat.) überfallen.“ Er provoziert das Tier mit einer Eisenstange. Der Hund beginnt heftig zu bellen. Joshs jüngerer Bruder gefällt die Situation überhaupt nicht und sagt deshalb: „Wieso musst du das tun!?“ Josh hält Inne und antwortet auf seinen Bruder zugehend: „Was kümmert dich das?! Es ist nur ein Hund!“ Der Hund bellt weiter. „Wie läuft eigentlich die ganze Sache?“ fragt der jüngere Bruder eingeschüchtert. „Nun, die Wirkung hält noch ein paar Stunden an; lang genug, um das Ding durchzuziehen und Einstein zurückzubekommen. Dann können wir sie beide erschiessen und dann können wir allen die Stärke wieder nehmen.“ „Wie konntet ihr die Wirkungsdauer verlängern?“ möchte der jüngere Bruder wissen. Josh hält wieder kurz Inne, schaut ihm dann drohend in die Augen und sagt: „Ich weiss nicht, Zack! Ich war nur ein Tierdresseur.“ Zack schaut nach unten und nickt schweigend. Es ist offensichtlich, dass der ältere Bruder die Kontrolle über den jüngeren hat. Josh merkt, dass Zack sehr eingeschüchtert ist und lockert die Stimmung mit einem Spruch. Dann sagt er noch: „Lass uns den Laden schliessen, ok?“ „Ja.“ antwortet Zack und räumt auf dem Tisch auf. Einen offenen Ordner schliesst er. Nun erkennt man, dass es ein Luthorcorp.-Ordner ist.
Zur selben Zeit empfängt Lex Jasons Mutter, Genevieve Teague, bei sich zu Hause. Ein Butler öffnet ihr die Tür und sie stolziert – elegant wie immer – in den Raum. „Genevieve, was für eine Überraschung! Falls du nach Jason suchst, habe ich ihn aus geschäftlichen Gründen nach Metropolis geschickt.“ sagt Lex. „Eigentlich bin ich gekommen, um mit dir zu sprechen, Lex.“ antwortet sie. „Ich dachte, wir hätten nichts Geschäftliches mehr zu besprechen.“ meint Lex. Sie schaut ihn schweigend und mit ihrem üblichen intriganten Blick an. „Einen Drink gefällig?“ fragt er. Sie nickt, abermals schweigend. Dann sagt sie: „Ich nehme an, dass mein Sohn ein guter Angestellter ist.“ „Ein ausgezeichneter sogar. Er begeistert sich sehr für das Projekt, das ich ihm zugeteilt habe.“ lobt Lex. „Ich schliesse daraus, dass das Projekt für ihn nicht vorsieht, von Smallville wegzuziehen?“ „Genau. Daran besteht kein Zweifel.“ erwidert er und bring ihr den Drink. „Ich habe dich unterschätzt, Lex.“ „Das ist ein Fehler, den viele machen.“ meint er und nippt aus seinem Glas. „Es ist aber kein Fehler, den ich für gewöhnlich mache.“ antwortet sie. „Scheinbar ist mein starrköpfiger junger Mann zu meinem Schwachpunkt geworden. Zuerst Jason und jetzt du.“ Währenddem sie redet, geht sie langsam und wie eine Katze um Lex herum und bleibt hinter ihm stehen. „Du hast mich gebeten, Jason eine Stelle bei Luthorcorp. zu geben. Ich bin nicht sicher, ob ich dein Problem verstehe.“ sagt Lex, nachdem er sich zu ihr gedreht hat. „Du weisst ganz genau, warum ich wollte, dass du Jason anstellst; um ihn von Lana Lang wegzubringen. Aber anstatt das zu tun, hast du ihn für deine eigenen Zwecke gebraucht.“ Lex lächelt kurz und antwortet: „Genevieve, Paranoia macht eine Frau nicht gerade attraktiv.“ „Ich versuche nur, meinen Sohn zu beschützen.“ „Nun, vielleicht solltest du dich mit meinem Vater zusammentun und ein Buch über Paarverhalten schreiben. Ich wette, es würde ein Bestseller.“ sagt Lex sarkastisch. „Es interessiert dich also nicht mehr, wie dein Vater aus dem Gefängnis entlassen wurde?“ „Ich habe entschlossen zu glauben, dass mein Vater wirklich ein neuer Mensch ist. Folglich interessiert es mich nicht mehr, ob mein Vater schuldig oder unschuldig ist.“ antwortet Lex, nachdem er sich an seinen Schreibtisch gesetzt hat. „Aber es war toll, dich wiederzusehen, Genevieve.“ fügt Lex schelmisch an. „Gleichfalls, Lex.“ antwortet sie und stellt das Glas auf seinen Schreibtisch. „Richte Jason einen Lieben Gruss aus. Schade, dass er dir nicht wird helfen können, nach dem zu suchen, was du suchst.“ Sie dreht sich ein letztes Mal zu Lex um und schaut ihn an. Da Lex nicht auf sie eingeht, sondern sie genauso „nett“ anschaut, beschliesst sie zu gehen. Kaum ist sie gegangen, loggt sich Lex auf seinem Laptop ins Luthorcorp.-System ein und schaut sich die Karte (Wir erinnern uns an die Episode „Spell“, Nr. 8 der 4. Staffel: Lana alias Isobel hatte die Karte durch Magie aus Lex’ Büro verschwinden lassen) an, die ihn zu dem führen soll, was Genevieve gemeint hat.
Abends, bei den Kents zu Hause. Martha und Jonathan sind in der Küche und bereiten das Abendessen vor. Der Hund sitzt vor ihnen und schaut brav zu. „Es ist schwer zu glauben, dass er (der Hund) so stark ist wie Clark sagt. Auf jeden Fall ist es ein wunderschöner Hund.“ meint sie. Inzwischen hat das Tier etwas Interessantes entdeckt: Auf dem Esstisch liegen ein paar Steaks in einem Teller. „Moment mal, ich weiss, was du denkst.“ antwortet Jonathan vorwurfsvoll. Währenddem die beiden diskutieren, hat sich der Vierbeiner in Richtung Esstisch begeben. „Ja, es wäre toll für Clark einen Hund zu haben. Er war im letzten Jahr ziemlich einsam.“ erklärt sie. Jonathan kann nicht glauben, was er hört. „Und was passiert, wenn Clark nächstes Jahr aufs College geht? Wer muss sich dann um den Hund kümmern? Ich!“ Martha geht nicht auf das ein, was Jonathan gesagt hat, stattdessen ruft sie: „Lois, es gibt Abendessen!“ Plötzlich hört ein lautes Geräusch aus dem Esszimmer her kommen. Martha und Jonathan gehen vorsichtig nachschauen. Sie können kaum glauben, was sie sehen: Der Esstisch ist entzwei und der Teller mit den Steaks liegt am Boden vor dem Hund, der sie genüsslich frisst. „Hey, hey!!“ schreit Jonathan wütend. „Siehst du?!“ „Nun, weisst du noch, als Clark das getan hat? Er war erst drei Jahre alt.“ versucht Martha zu beschwichtigen. „Es ist nicht witzig.“ ärgert sich Jonathan und geht zum Hund und versucht, wenigstens noch ein Steak zu retten.
Jetzt kommt Lois herunter und fragt: „Was ist passiert?“ Martha und Lois amüsieren sich köstlich, da sich ihnen eine lustige Szene präsentiert: Jonathan kämpft noch um das letzte Steak, scheitert aber. Es bleibt ihm nur noch der Knochen übrig. „Böser Hund!“ sagt Jonathan und Martha lacht.
Clark ist bei Lex angekommen. Letzterer spielt gerade Billard. „Clark! Schnapp dir einen Stock. Ich wollte eben anspielen.“ sagt Lex. „Lex, macht Luthorcorp. Experimente mit Hunden?“ möchte Clark wissen. „Ich glaube nicht, dass dich das etwas angeht.“ meint Lex. „Lois hat einen Streuner gefunden. Er hat eine Luthorcorp.-ID-Tag. Machst du Experimente oder nicht?“ „Clark, als ich Luthorcorp. übernommen habe, bin ich auf mehrere fragwürdige Experimente gestossen, die auf Wunsch meines Vaters durchgeführt wurden. Eines dieser Experimente befasste sich mit Tierversuchen.“ Lex beginnt das Billardspiel. „Und was machten sie mit ihnen?“ fragt Clark. Lex seufzt nachdenklich und antwortet dann: „Wenn ich mich richtig erinnere, mischten sie Meteoritengestein mit Stereoiden, um die kinetische Energie zu steigern.“ „Warum sollte dein Vater daran interessiert sein, Super-Hunde zu produzieren?“ „Wenn ich den Irrsinn meines Vaters verstünde, wäre ich ein viel glücklicher Mensch. In diesem Fall, denke ich, waren es militärische Applikationen. Ich werde es wohl nie genau wissen, weil die Tests nicht zu Ende geführt wurden. Die Versuche verstiessen gegen die Tierrechte, deshalb habe ich sie abgebrochen. Man sagte mir, die Hunde seien zerstört worden.“ „Offensichtlich nicht alle.“ stellt Clark fest. „Macht er irgendwelche Probleme?“ „Willst du mich auf diese Weise fragen, ob er Super-Stärke hat?“ fragt Clark misstrauisch. „Nein, ich nehme an, du würdest es mir erzählen; weil wenn er welche hätte, trüge ich die Verantwortung.“ „Der Hund ist völlig gesund.“ lügt Clark. „Dann bin ich sicher, dass die Kent-Farm das perfekte Zuhause für ihn wäre.“ Die beiden schauen sich einen Moment lang prüfend in die Augen, dann geht Lex.
Zurück bei den Kents. Martha und Lois räumen die Unordnung auf. „Entschuldige wegen dem Abendessen.“ sagt Martha. Der Hund liegt daneben und ruht sich aus. Plötzlich wird er hellhörig und hält den Kopf in die Höhe. Er scheint etwas gehört zu haben. Zur selben Zeit befindet sich Jonathan vor dem Haus und wirft einen Abfallsack in die Mülltonne. Als er sich umkehrt und in Richtung Haus läuft, hört er ein Geräusch und bleibt kurz stehen. Da er nichts sieht, geht er weiter. Plötzlich jedoch hört er einen Hund knurren. Kurz darauf sieht er ihn auch. Es ist der schwarze Hund, der auch den Ladenbesitzer beim Überfall angegriffen hat. Bevor Jonathan überhaupt realisiert, was geschieht, hat ihn das Tier schon angesprungen und seinen Arm gefasst. Jonathan fällt zu Boden und versucht schmerzerfüllt, seinen Arm zu befreien. „Clarkey“ steht nun auf, und rennt nach draussen. Er hatte also die Gefahr gewittert. Jetzt hört auch Martha die Schreie ihres Mannes. „Clarkey“ springt mit einem Satz durch die Glasscheibe der Eingangstür nach draussen, um Jonathan zu Hilfe zu kommen. Der schwarze Hund lässt Jonathan los, als der goldbraune Hund drohend vor ihm steht. Die beiden Tiere knurren sich gegenseitig an und fletschen mit den Zähnen. Martha und Lois sind inzwischen auch nach draussen geeilt und sehen die gefährliche Szene. „Jonathan!!!“ schreit Martha. „Bleibt weg!!“ brüllt Jonathan. Die beiden Hunde fletschen sich noch immer gegenseitig an. Trotz Jonathans Ermahnung rennen Martha und Lois in seine Richtung. „Bleibt weg!“ befiehlt er abermals. Der schwarze Hund bellt. Martha schnappt sich einen Holzstock und schreit den Hund an: „Geh weg!“ „Nein!“ ruft Jonathan. „Geh weg!“ wiederholt Martha und nähert sich mutig dem Tier. Lois steht dicht hinter ihr und ruft dem Tier auch zu. Der schwarze Hund scheint nicht aufgeben zu wollen. Das goldbraune Tier knurrt weiterhin bedrohlich. Plötzlich hört man eine Hundepfeife. Das schwarze Tier schaut zurück, wird ruhig und rennt dann weg. Der goldbraune Hund folgt dem schwarzen. Sie verschwinden bellend in der Dunkelheit. Martha und Lois kümmern sich um Jonathan. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er schaut auf und sieht den goldbraunen Hund friedlich zurückkehren. „Lois, hol die Wagenschlüssel! Wir müssen ihn in ein Krankenhaus bringen!“ sagt Martha. Lois tut, was ihr befohlen wird. Wieder hört man die selbe Hundepfeife. Auch der goldbraune Hund der Kents rennt jetzt weg.
Jonathan, dessen Arm eingegipst ist, redet mit einem Arzt. Dann verlässt er das Zimmer. Im Flur befinden sich Clark, Martha und Lois, die sofort zu Jonathan eilen. „Dad! Was haben sie gesagt?“ möchte Clark wissen. „Nun, die Ärzte sagen, sie hätten noch nie einen Hund gesehen, der so mühelos in einen Knochen gebissen hat.“ „Mein Gott! Schau dir das an.“ sagt Martha und zeigt ihrem Mann einen Zeitungsartikel. Er berichtet über den Überfall auf den Gemüseladen. „Der Besitzer liegt im Koma. Er wurde von etwas attackiert, das eine Stahltür zerbröseln konnte. Die Polizei denkt es sei ein Bär, aber...“ erzählt Clark. „... du denkst, dass es die Hunde waren.“ führt Jonathan die Vermutung zu Ende. „Jemand kontrolliert offenbar diese Hunde und benutzt sie.“ redet Clark weiter. „Die einzigen, die wussten, dass wir den Hund haben, waren Lex und der Typ im Tierheim. Und da ein Milliardärssohn sicherlich keine Gemüseläden überfällt...“ sagt Lois. „... sollten wir das abchecken.“ meint Clark. „Das ist das erste, was wir morgen früh tun werden. Ok, Clark, würdest du mir rasch behilflich sein? Ich muss mich noch abmelden.“ (Jonathan erfindet diese Ausrede, um mit Clark allein sprechen zu können.) Sie gehen nun dem Flur entlang weiter. „Mein Sohn, ich weiss, dass du sehr an dem Hund hängst. Aber ich fürchte, dass das gefährlich ist, sogar für dich.“ sagt Jonathan. „Ich weiss, deshalb muss ich herausfinden, wer das tut und sie aufhalten.“ antwortet Clark. Jonathan bleibt stehen und sagt: „Das spielt keine Rolle. Falls die Hunde irgendetwas mit dem Mann, der im Koma liegt, zu tun hätten, müsste man sie einschläfern lassen.“ „Wart mal, als du und Mom einen Jungen mit Superkräften in einem Maisfeld gefunden habt, habt ihr mich auch nicht einfach aufgegeben, weil ich gefährlich hätte sein können! Ihr habt mich grossgezogen, ihr habt mir eine Chance gegeben. Er ist ein guter Hund, Dad. Jemand benutzt ihn, um Böse Dinge zu tun. Wir sollten ihm eine Chance geben.“ Jonathan antwortet nicht, aber er scheint mit Clark einverstanden zu sein.
Zur selben Zeit befinden sich Jason und seine Mutter im Talon. Sie sitzen allein an einem Tisch. Der Raum ist leer. Das Talon ist geschlossen. „Ich will, dass du mit mir weg gehst, noch heute Nacht!“ sagt Genevieve zu ihrem Sohn. „Wieso?“ will Jason wissen. „Wegen der Gräfin Margaret Isobel Thoreau?“ Seine Mutter hält Inne. „Du kennst diesen Namen, nicht wahr?“ fragt Jason. „Ist es das, was Lex dich tun lässt? Hexen aus dem 17. Jahrhundert nachzuforschen?“ „Du bist unfähig, eine direkte Antwort zu geben. Wusstest du das?“ wirft er ihr vor. Da seine Mutter nicht antwortet, meint er weiter: „Als Isobel zu Tode verurteilt wurde, schwor sie in jemand anderes Körper wieder aufzuerstehen. Und du wusstest, dass es Lana sein würde! Deshalb wolltest du, dass ich sie zu Isobels Grab in Paris bringe. Denn du wusstest, dass wenn sie das Zeichen bekommen würde, sie diejenige sein würde. Und das bedeutet, dass alles, was ihr zustösst, meine Schuld ist!“ „Du darfst dir nicht die Schuld dafür geben.“ versucht Genevieve ihn zu trösten und nimmt seine Hand. Doch er zieht sie weg und steht auf. „Wie konntest du mich nur so benutzen?!“ „Schau, du bist hier nicht sicher.“ warnt sie ihn. „Ich werde Lana sicher nicht verlassen!“ „Vielleicht änderst du deine Meinung, wenn du den Rest der Geschichte hörst: Isobel wurde von einer Frau namens Gertrud verurteilt. Isobel schwor, dass wenn sie eines Tages auferstehen würde, sie alle Nachfahren von Gertrud auslöschen würde. Wir sind Gertruds Nachfahren, Jason!“ „Du denkst also, dass Lana dich töten wird?“ fragt Jason sarkastisch. „Nein, aber Isobel wird es tun! Und wer weiss, wann sie zurückkehren wird?!“ „Ich bin schon einmal aus Lanas Leben verschwunden; ich werde es nicht noch einmal tun!“ „Dann bist du in das Mädchen verliebt, das unsere gesamte Familie tönten könnte!“ Jason antwortet nicht. Erst jetzt sieht man, dass sie doch nicht allein waren: Lana hat das Gespräch oben mit angehört.
Am Tag darauf machen sich Lois und Clark wie besprochen auf die Suche nach den Leuten, die die Hunde für den Überfall im Gemüseladen missbraucht haben. Sie suchen im Tierheim nach Hinweisen. Das Gebäude ist von einem hohen Maschendrahtzaun umgeben. Clark klettert mühelos drüber. „Was ist das, ein Hindernis-Parcours?“ meint Lois und klettert auch über den Zaun. Inzwischen geht Clark weiter zum nächsten Zaun, der eine verschlossene Gittertür hat. Ohne dass es Lois merkt, zerdrückt er das Schloss. Lois geht ein paar Schritte und bleibt plötzlich stehen, weil sie ein matschiges Geräusch hört. Sie ist in Hundekot getreten. „Oh, Mist!“ ärgert sie sich und putzt den Kot im Schnee ab. Clark dreht sich um und kann sich ein Lächeln nicht verkneifen. Sie betreten das Gebäude und suchen nach dem Hund. „Siehst du ihn irgendwo?“ fragt sie. „Komm her, Clarkey! Komm her, mein Junge!“ Es geht nicht lange und schon muss Lois wieder niesen. „Nur hier kann ich noch allergischer werden. Ich hab mir überlegt, dass Clarkey etwas mit dem, was im Gemüseladen geschehen ist, zu tun haben. Aber ich glaube nicht, dass er den Mann verletzt hat. Da war kein Blut an seinem Körper, als man ihn fand.“ „Wir werden ihn nicht Clarkey nennen! Wir nennen ihn Bär oder Bandit oder so.“ „Nein und noch mal nein!“ beharrt Lois auf ihrem Willen. Während sie sich streiten, entdeckt Clark einen verschlossenen Spind und schaut mit seinem Röntgenblick, was sich darin befindet. Er entdeckt den Ordner mit dem Luthorcorp.-Logo. Lois den Rücken zukehrend, bricht er auch dieses Schloss auf und öffnet den Spind, um sich den Ordner genauer anzuschauen. „Was ist das?“ fragt Lois. „Das ist die Route, auf der Luthorcorp. sein Geld in Panzerwagen transportiert. Und der Transport findet eben in diesem Moment statt. Lois, ruf’ die Polizei. Ich schau, ob ich diese Typen einholen kann.“ „Einholen? Wir sind mitten auf dem Land! Wir nehmen das Auto und rufen die Polizei auf dem Weg dorthin an. Du benimmst dich manchmal so seltsam!“ wirft Lois ihm vor. Sie nehmen also Lois’ Jeep und fahren mit nur 36 Meilen pro Stunde (was sehr langsam ist) auf einer Landstrasse. Clark sitzt auf dem Beifahrersitz und schaut genervt auf den Tacho. „Kannst du etwas schneller fahren?!“ fragt Clark ungeduldig. „Wir sind gerade mal vor zehn Minuten abgefahren! Und so nebenbei; mach nichts kaputt!“ Clark schaut sich die Stelle, die sie erreichen sollen auf der Luthorcorp.-Karte an, die er dem Ordner entnommen hat. Nach einer Weile sagt er: „Es müsste hier sein.“ „Ist es aber nicht.“ antwortet Lois. Mit seinem Supergehör vernimmt Clark etwas. Es ist ein Mann, der spricht: „Gib mir das Geld! Mach schon!“ Hundegebell hört er auch. Als sie eine kleine Siedlung erreichen, sagt Clark: „Bieg rechts ab, bieg rechts ab!“ „Wieso?“ fragt sie. „Weil... mach es einfach!“ Lois hört auf ihn und biegt in eine enge, unasphaltierte Strasse ein. „Was ist das, eine deiner üblichen Eingebungen oder machen wir einen kleinen Abstecher?“ fragt Lois ironisch. „Halt hier an.“ sagt er. „Was? Wo?“ „Hier, halt hier an!“ wiederholt Clark. „Ok!“ antwortet Lois sarkastisch. Sie steigen aus und schauen sich um. Jetzt hören sie beiden einen Mann reden. Sie rennen in die Richtung, aus der sie die Stimme kommen hören.
Zwei maskierte Männer rauben wie geplant den Luthorcorp.-Geldtransporter aus. „Schnapp dir die Säcke, Mann! Gehen wir!“ sagt der eine. „Ja, ich bin ja dran.“ antwortet der andere. Sie laden die Geldsäcke in ihren Transporter. Einige Geldscheine fliegen umher und fallen auf den Boden. Während die Männer gestresst weiterdiskutieren, verstecken sich Lois und Clark und beobachten die Szene. „Nur das Geld! Gehen wir!“ Die beiden Wachen sitzen gefesselt am Boden. Sie sind bewusstlos und bluten im Gesicht. Die Räuber haben das Geld eingeladen und sitzen jetzt ins Fahrzeug. „Ok, komm!“ sagt Clark zu Lois. Während die beiden noch am Einsteigen sind, verstecken sich Clark und Lois hinter dem Transporter. „Komm schon, kleiner Bruder!“ sagt der eine zum anderen, woraus man schliessen kann, dass es sich bei den Räubern um die beiden Brüder handelt, die schon den Gemüseladen überfallen haben. „Kannst du den Wachen dort helfen?“ sagt Clark zu Lois. Sie nickt und geht zu ihnen. Clark öffnet nun die Hintertür des Transporters und klettert rein. Die beiden Hunde tatsächlich drin, eingesperrt in einem Käfig. „Macht euch keine Sorgen, wir werden euch rausholen!“ sagt Clark zu den beiden Hunden. Er findet die Schalter, um die Käfige zu öffnen. Der des braunen Hund öffnet sich. Clark hat aber nicht bemerkt, dass sich auf dessen Käfig Reagenzgläser mit grünem Kryptonit befinden. Als das Tier heraus kommt, fallen die Gläser zu Boden und zerbrechen. Sofort tritt die Wirkung des Kryptonits ein und schwächt Clark. Er bleibt sitzen und kann sich nicht mehr bewegen. Sein Hund ist schon draussen und wartet auf ihn. Doch Clark kommt nicht raus. Der Hund beginnt zu bellen, denn der Transporter fährt weg. Das Tier rennt ihm hinterher. Lois sieht das und sagt dann: „Clark?“ Der Transporter fährt immer schneller. Als er in eine Kurve fährt, schliesst sich die Hintertür und Clark ist somit eingesperrt.
Die Räuber fahren zu einem Haus, das von Wald umgeben ist. Clark geht es immer schlechter. Er lehnt am geschlossenen Käfig des schwarzen Hundes. Dieser knurrt leise, aber nicht bösartig. Die beiden inzwischen wieder unmaskierten Brüder steigen aus. Zack, der jüngere, fragt: „Weswegen bellt er?“ „Ich weiss nicht, aber in fünf Minuten sind wir sie los. Wir müssen das Beweismaterial verbrennen: den Transporter, die Hunde, alles!“ antwortet Josh. „Was?!“ fragt Zack ungläubig. Wir werden über alle Berge sein, noch bevor jemand merkt, dass wir überhaupt weg sind.“ Während sie reden, gehen sie hinter den Transporter und sehen, dass die Tür halb offen ist. „Wo ist Einstein?“ fragt Zack. Josh öffnet die andere Türhälfte und sieht Clark vor dem Käfig sitzen. „Das ist der Typ aus dem Tierheim.“ erinnert sich Zack. „Schau an, schau an. Es scheint so, als müsse jemand eine Erklärung abgeben.“ sagt Josh sarkastisch und steigt in den Lieferwagen ein.
Einstein bzw. Skippy bzw. Clarkey hat jetzt die Räuber endlich eingeholt und sieht kurz Zack, der das Geld in einen Sportwagen lädt. Der Hund versteckt sich zwischen den Büschen.
Josh schüttet Benzin auf den Transporter. Der goldbraune Hund beobachtet nun das Geschehen, hinter einem Holzhaus versteckt. Josh hat Clark in den Käfig, in dem Skippy drin war, eingesperrt. „Es ist wohl Schicksal, dass du hier bist. Manchmal werden Helden verbrannt.“ sagt Josh zu Clark. Zack holt noch die letzten Geldsäcke aus dem Transporter und sieht, wie Clark und der schwarze Hund eingesperrt sind. „Bist du sicher, dass du das tun willst?!“ fragt Zack seinen Bruder. „Er hat unsere Gesichter gesehen. Wir können ihn nicht gehen lassen!“ „Das war aber nicht Teil unseres Plans!“ wirft Zack ihm vor. „Der Plan funktioniert, ok!? Wir haben das Geld und sind beinahe weg!“ sagt Josh, jetzt mit erhobener Stimme. „Du lässt mich doch jetzt nicht im Stich, oder?!“ Zack atmet schwer und antwortet dann: „Nein.“ Während die Brüder beim Sportwagen sind und reden, nützt Skippy die Gelegenheit, um Clark zu helfen. Er rennt zu ihm in den Transporter und sieht Clark im Käfig liegen. Dann drückt er mit der Schnauze auf den Schalter und der Käfig öffnet sich. Clark fällt auf den Boden des Transporters. Der Hund zieht in raus. Clark geht es gleich besser und er kann wieder aufstehen. Er fällt aber wieder zu Boden, da er immer noch sehr geschwächt ist. Er sitzt an den Transporter. Skippy leckt ihm aufmunternd das Gesicht.
Josh holt eine Petarde aus dem Sportwagen, um den Transporter in Brand zu setzen. Er zündet ihn an und sagt zu Zack: „Wünsch dir was, kleiner Bruder.“ Josh wirft die Petarde an den Lieferwagen, der sofort in Flammen aufgeht. Man hört den schwarzen Hund bellen. Zack und Josh schauen dem brennenden Fahrzeug kurz zu. Als sie sich umdrehen und zum Auto gehen wollen, steht Clark vor ihnen und sagt: „Wollt ihr irgendwo hin?“ Dann packt er sie und schleudert sie nach hinten an die Wand einer Holzhütte. Skippy steht hinter dem brennenden Transporter und hört seinen Kollegen, den schwarzen Hund, bellen. Mit einem Satz springt er in das Fahrzeug, betätigt einen Schalter und befreit somit das andere Tier. Der schwarze Hund springt aus dem Lieferwagen. Skippy will es ihm gleich tun, kann aber nicht, weil sich vor ihm eine hohe Flamme erhebt. Der schwarze Hund bellt, um Clarks Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Clark versteht sofort, was abgeht und kommt Skippy zu Hilfe. Er schafft es ganz knapp, den Hund aus dem Fahrzeug zu tragen und sich blitzartig zu entfernen bevor es explodiert. Mit dem Transporter explodiert auch das Haus. Clark bedeckt den Körper des Hundes mit seinem eigenen. Die Flammen der Explosion verschlingen die beiden, doch sie bleiben unversehrt. Skippy bedankt sich bei Clark, indem er ihm das Gesicht ableckt. Clark lacht und streichelt den Hund.
Später, auf der Kentfarm, untersucht ein Tierarzt den Hund. „Ich habe gehört, er sei ein Held.“ sagt der Tierarzt zu Clark. „Ja, und mein Vater erlaubt mir, ihn zu behalten. Sie haben nichts Ungewöhnliches an ihm entdeckt, als sie ihn untersucht haben, oder?“ möchte Clark wissen. „Zum Beispiel?“ fragt der Tierarzt. „Nun, er scheint sehr stark zu sein. Und manchmal geht er mit dem Kopf durch die Wand.“ erklärt Clark. „Nun, was die Stärke betrifft, würde ich sagen, dass er eher unter dem Durchschnitt liegt. Du hast einen völlig gesunden Hund.“ freut sich der Arzt. „Hast du dir schon einen Namen überlegt?“ „Ich habe darüber nachgedacht, ihn Krypto zu nennen.“ Im selben Moment erscheint am Eingang der Scheune ein glatzköpfiger Mann, der sagt: „Interessanter Name!“ Es ist natürlich Lex. „Also, ich muss gehen.“ sagt der Tierarzt. „Danke, Doktor!“ „Bitte, gern geschehen.“ antwortet der Tierarzt und geht. „Krypto. Was bedeutet das?“ fragt Lex und nähert sich dem Hund. Dieser knurrt ihn an. „Netter Hund.“ meint Lex ironisch. „Weil er kryptisch (schwer zu deuten) ist.“ „Da wir schon von seiner Vorgeschichte reden: Ich bin zur Überfallstelle gefahren und habe meinen gepanzerten Transporter gesehen. Wie ich der beschädigten Hintertür entnehmen konnte, waren da irgendwelche sehr starken Hunde am Werk.“ erzählt Lex. „Lex, du hast mir gesagt, es sei ein Fehlexperiment gewesen und ich könne ihn behalten.“ „Aber Clark, falls das Experiment nicht schief gelaufen ist, ist dieser Hund sehr gefährlich.“ „Aber jetzt ist er nicht gefährlich. Er hat mein Leben gerettet. Ich vertraue seiner Loyalität.“ meint Clark. Lex schaut ihn schweigend an und der Hund wendet sich dankend an Clark. Dieser streichelt ihn.
Chloe ist bei Lana zu Hause. „Erzählst du mir jetzt, warum ich bis zwei Uhr morgens wach war, um Jasons Familienstammbaum zu erforschen?“ möchte Chloe wissen. „Nicht dass es uninteressant gewesen wäre, aber du hast damit sicher den Guinness-Buch-Eintrag für die seltsamste kurzfristige Bitte gewonnen.“ „Oh, ja. Ich hab ihn unten mit seiner Mutter sprechen gesehen. Es war offensichtlich eine sehr hitzige Diskussion, aber als er nach oben in die Wohnung kam, hat er sie nicht einmal erwähnt.“ erklärt Lana. „Hast du gehört, worüber sie gesprochen haben?“ fragt Chloe. „Nein, aber die Diskussion hat ihn mitgenommen. Chloe, er versteckt etwas vor mir. Ich weiss nicht mal, wem ich überhaupt noch vertrauen kann!“ sagt Lana verzweifelt. Sie setzen sich aufs Sofa. „Hast du etwas gefunden?“ möchte Lana wissen. „Nicht viel. Ich kann nur bis zur Grossmutter seiner Mutter zurückgehen. Danach scheint es so, als hätte jemand einen Teil des Stammbaums abgeschnitten. Da ist einfach nichts. Was ich dir sagen kann, ist, dass sie aus einem französischen Dorf namens „Castelmont du Montréal“ stammt. Mehr weiss ich nicht, ausser, dass...“ Chloe redet nicht weiter, da Lana ein mehr als nur überraschtes Gesicht macht. „Lana, bist du ok?“ „Chloe, das ist das Dorf, wo meine Vorfahren herkommen! Und die von Isobel Thoreau!“ „Das ist mehr als nur Zufall. Genevieves Mutter war diejenige, die Isobels Grab nach Paris verlegen liess.“ erzählt Chloe. „Wieso sollte jemand das Grab einer Hexe in eine Kirche verlegen?“ fragt Lana. „Ich denke, das solltest du Jason fragen.“ meint Chloe. Lana bleibt mit offenem Mund und schweigend sitzen.
Jason geht zu Lex’ Mansion. Er findet Lionel vor, der auf der Couch sitzt und Zeitung liest. Jason betritt den Raum ohne ein Wort. „Falls du meinen Sohn suchst; er ist nicht da.“ sagt Lionel. „Ich bringe nur etwas zurück.“ antwortet Jason. „Ja, ja. Wie läuft die Forschungsarbeit?“ fragt Lionel. Jason wird hellhörig und bleibt stehen. „Ich bin nicht sicher, ob ich weiss, was Sie meinen.“ „Doch, du weisst, was ich meine. Ich meine Isobel.“ Da Jason keine Antwort gibt, dreht sich Lionel um und schaut ihn an. Dann beginnt Luthor zu lachen. „Ich kann dein Zögern verstehen. Als ich herausfand, dass mein Sohn dich angestellt hatte, setzte ich ein paar Teile zusammen und sah den Zusammenhang.“ erklärt Lionel. Da Jason immer noch nichts sagt, seht Lionel auf und redet weiter: „Du bist Genevieve Teagues Junge?“ Jason schweigt immer noch. Lionel mustert ihn und meint dann: „Ja. Natürlich. Du kannst ihr nicht vertrauen, Jason.“ warnt Lionel ihn. „Du kannst meinem Sohn natürlich auch nicht vertrauen, aber das weisst du ja.“ „Ich nehme an, Sie werden mir jetzt sagen, dass ich Ihnen aber vertrauen kann.“ meint Jason. Lionel antwortet nicht auf diese Frage, sondern er gibt ihm einen Umschlag. „Was ist das?“ fragt Jason. „Öffne ihn.“ sagt Lionel und setzt sich lächelnd wieder auf das Sofa. Jason öffnet den Umschlag. Es erscheint eine Karte, dieselbe, die Lex auf dem Laptop hat.“ „Ich denke, sie könnte dir nützlich sein.“ sagt Lionel lächelnd. Jason schaut ihn schweigend an.
Lois und Clark befinden sich unten in der Scheune. „Fertig.“ sagt Clark. Er hat den Holzpfosten, den der Hund umgerissen hatte, repariert. Lois hingegen badet den Hund in einer alten Metallbadewanne. „Ah, du hast lange genug daran gearbeitet. Jetzt musst du nur noch den Tisch, das Fenster, den Zaun... reparieren.“ meint sie ironisch und muss niesen. Clark lacht. Der Hund springt aus der Wanne und schüttelt sich trocken, wobei er Lois völlig nass macht. „Ich dachte, dass ein Bad helfen würde, um meine Allergie loszuwerden.“ sagt sie. „Vielleicht bist du auch auf die Seife allergisch?“ vermutet Clark ironisch. „Ha, ha! Vielleicht bin ich auf dich allergisch!“ wehrt sie sich. „Kannst du mir bitte ein Handtuch reichen?“ Clark wirft ihr ein rotes Handtuch zu. Lois bedankt sich und trocknet dann denn Hund damit ab. „Also, wie nennen wir ihn? Und komm mir nicht wieder mir irgendwelchem Skipper-Mist!“ meint sie. „Ich habe mir überlegt, ihn Krypto zu nennen.“ „Wieso? Weil er so kryptisch wie du bist?“ fragt Lois provozierend. „So nennen wir ihn sicher nicht.“ „Wieso nicht?“ fragt Clark. „Weil ich denke, dass das ein blöder Name ist. Du kannst deinen nächsten Hund Krypto nennen. Es ist nicht so schwierig: Max, Lucky, Rocky, Billy, Scamp, Marty,... Bud?!“ Martha und Jonathan kommen in die Scheune. „Ihr müsst einen dieser Namen wählen, wenn ihr ihn behalten wollt.“ meint Jonathan. Lois und Clark schauen sich kurz gegenseitig an. Clark schmunzelt und fragt dann: „Wirklich?“ Martha und Jonathan nicken. Clarks Mutter geht in die Hocke und umarmt und streichelt das Tier. „Wisst ihr, als ich ein kleines Mädchen war, hatten wir einen Hund, der genauso aussah wie dieser. Vielleicht mag ich ihn deshalb so. Sein Name war Shelby.“ erzählt Martha. Lois schaut Clark an und sagt: „Damit könnte ich leben.“ „Besser als ‚Clarkey’!!“ meint Clark. Martha und Jonathan lachen. Der Hund schüttelt sich abermals trocken. Clark schnappt sich einen Frisbee und sagt „Komm schon, Shelby!“ und geht mit ihm nach draussen, um zu spielen. Clark wirft den Frisbee ziemlich weit, sodass Shelby losrennen und ihn mit der Schnauze auffangen kann. Clark freut sich riesig darüber und applaudiert. Shelby bringt ihm den Frisbee zurück.
Musik aus der Episode
Speechwriters LLC - "Anodyne"
The Goo Goo Dolls - "Give A Little Bit" wird während der finalen Szene mit Clark und Lois gespielt
Gastdarsteller
Erica Durance als Lois Lane Bud the Dog als Einstein/Krypto/Shelby Jane Seymour als Genevieve Teague Alvin Sanders als Store Owner Alex Green als Doctor Kline Bucks the Dog als Hercules Nolan Funk als Zack Greenfield Diego Klattenhoff als Josh Greenfield
Weitere Informationen
Dehbuch: Luke Schelhaas Regie: James Marshall III Erstausstrahlung in Amerika: 16.02.2005 auf TheWB Erstausstrahlung in Deutschland: 25.02.2006 auf RTL
2 Kommentare
Mittwoch, 05. Oktober 2005 20:17 | ???
wieder eine sehr gute beschreibung!!! : ) hast ja lange gebraucht!!! ; ) scherzl!! prüfungen gut über die runden gebracht??!!
Mittwoch, 05. Oktober 2005 20:17 | Flark
Danke! Ich weiss, hab lange gebraucht... Die ersten Prüfungen habe ich abgelegt, liefen nicht schlecht. Es folgen aber noch weitere. :-) Ich schreibe die Epi-Beschreibung zu "Sacred" so schnell wie ich kann... ;-)
Nell: Well what you say if I told you could ride there every weekend and anytime you wanted after school. Lana: I’d say it’d be a long drive.
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