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Smallville Guide
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Hier findest du alle Episoden ausführlich beschrieben und mit allen notwendigen Informationen ...
Episoden :: Staffel 4

#416 - Hoppla Lucy (OT : Lucy)

Wir befinden uns in St. Moritz, Schweiz. Man sieht die verschneiten Alpen, in denen ein Skilift fährt und gleich darauf eine Frau in pinker Skiausrüstung, die sich für ihre Abfahrt bereit macht. Sie schnallt ihre Skier an, setzt die Brille auf und los geht’s.

Eine rasante Abfahrt beginnt, die nicht lange allein verläuft, da ihr nach kurzer Zeit ein schwarz gekleideter Skifahrer folgt, der zügig aufholt und versucht sie zu bedrängen!
Mit einem gekonnten Schlag kann sie ihn jedoch zunächst von sich reißen und entflieht.
Es folgt eine temporeiche Fahrt, mit diversen Ausweichmanövern und waghalsigen Sprüngen die steile und buckelige Piste hinunter, auf der sie ihre Verfolger austricksen und schließlich abhängen kann. Als sie entkommen ist, hält sie an und holt ihr Handy heraus. Schauplatzwechsel: Man sieht das Haus der Kents und kurz darauf das Schlafzimmer von Lois. Auf dem Nachtisch steht ein Wecker, es ist 3:02Uhr nachts und neben dem Wecker liegt ihr klingelndes Handy.
Sie wacht auf, guckt ein bisschen ungläubig und verschlafen auf den Wecker und fragt sich wer um 3 Uhr nachts nur anrufen könnte. Dann geht sie an ihr Handy: Man hört die Frau aus der Schweiz die sagt: "Lois, ich bin's!". – "Lucy? Wo bist du?" – "Gute Neuigkeiten, ich komme um dich zu sehen, mach die keine Sorgen wegen dem Flughafen, kann es kaum erwarten dich zu sehen. Bye!" – "Lucy!?!".

-Vorspann-

Morgens bei den Kents. Shelby liegt auf dem Boden und die Kents sitzen versammelt am Frühstückstisch, während Lois das Frühstück zubereitet und die Kents bedient. Jonathan meint, sie müsse das alles nicht machen, Martha will ihr wenigstens helfen und als Clark die Pfannkuchen genauer betrachtet, fühlt er sich gar nicht mehr so hungrig und will gehen.
Lois hält ihn auf sagt beharrlich: "Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!" und die beiden gucken sich verstohlen an. Keinem scheint es wirklich zu schmecken und Clark merkt sofort, dass Lois etwas will, was sie aber sofort verneint und es als ihre Freundlichkeit abtun will. Schließlich rückt sie aber doch mit der Sprache heraus: "Ihr wart wirklich immer so gut zu mir, es ist wirklich hart für mich, euch um einen weiteren Gefallen zu bitten, also…"
Und in dem Moment hört man, wie sich eine Tür öffnet und eine Stimme ruft: "Lo, ist irgendjemand zuhause?" Und dann kommt Lucy auch schon herein und umarmt Lois glücklich. Anschließend stellt Lois sie den Kents vor: "Das ist meine Schwester Lucy, sie hofft, sie könnte für ein paar Tage hier bleiben." Lucy: "Ich weiß es ist auf dem letzten Drücker, aber ich werde in der Scheune schlafen…" Clark: "Nein, es ist OK, Lois kann in der Scheune schlafen!" Jonathan: "Niemand muss da draußen schlafen!" Martha: "Wir haben dich gerne hier, du kannst in Lois' Zimmer bleiben." Dann gehen Clarks Eltern um ein paar Sachen für Lucy fertig zu machen.
Clark wundert sich, dass Lois noch nie etwas von Lucy erzählt hat, woraufhin Lois über Lucys beeindruckende Erfolge erzählt, dass sie drei Sprachen fließend spricht und welche Schulen sie schon besucht hat. Lucy weiß gar nicht, wie sie sich bei Clark bedanken soll, woraufhin er nur meint, dass sie ihm nur eine Menge peinlicher Geschichten über Lois erzählen solle. Danach will Lucy sich waschen gehen, aber Lois fragt sie noch, ob wirklich alles OK sei, worauf Lucy nur antwortet, dass jetzt, wo sie hier sei, alles perfekt sei.

Im Talon. Lana und Jason kommen vom Jogging wieder und finden Lanas Wohnung über dem Talon völlig durchgewühlt auf. Sofort fragt Jason, ob irgendetwas fehlt, woraufhin Lana alle Wertsachen überprüft, von denen aber alle noch da sind. Daraufhin fällt ihnen DER Stein ein und sie heben einen Stein aus dem Fußboden unter dem eine metallene Box ist, worin der Stein jedoch nicht ist. Jason: "Wer könnte noch wissen, dass er hier ist?"
Lana: "Ich weiß es nicht."
Jason: "Nun, niemand sah mich als ich ihn in China genommen habe!"
Lana: "Vielleicht haben es Lex oder Lionel herausgefunden."
Jason: "Oder Clark! Du sagtest, da ist etwas in ihm, das du niemals wirklich kanntest!"
Lana: "Es ist mir egal, wer dies getan hat, ich mach mir keine Sorgen über die Steine, ich will nur vergessen, dass sie jemals existierten!"
Jason: "Lana, das hier ist kein schlechter Traum, der einfach vorbei geht, dies ist das wirkliche Leben! Wir müssen den Stein finden!"
Lana: "Nein! Wir werden nicht! Jason! In unserer Beziehung geht es immer mehr darum Artefakte zu jagen, als um dich und mich! Und das ist keine Beziehung!"
Dann erinnert sie Jason an die leidenschaftlicheren Tage in ihrer Beziehung, und beide einigen sich, dass sie alles vergessen wollen, was mit Artefakten, den Luthors und sogar Clark Kent zu tun hat.

Zurück auf der Kent-Farm. Clark sieht Lucy in der Scheune, wie sie bei der Farmarbeit helfen will, woraufhin er aber meint, dass sie das nicht machen müsse, und beide sehen sich ein wenig anhimmelnd an. Lois kommt herein. Clark: "Lois hast du das gehört?"
Lois(ironisch): "Tschuldigung, hast du was gesagt?"
Dann dreht sie sich zu Lucy und sagt: "Geh und zieh dich um, ich werde arbeiten!"
Clark: "Seit wann arbeitest du?"
Lois: "Seit heute! Ich helfe deiner Mum im Talon aus! Also wird Chloe dein offizieller Smallville-Rundführer sein, aber ich denke, da wird es nicht sehr viel zu sehen geben." (zu Lucy)
"Nun, ich weiß nicht, bis jetzt sieht es ziemlich gut aus!" entgegnet Lucy, während sie Clark ansieht. Dann verlässt sie die Scheune.
Clark lächelt Lois stolz an und sie grinst hämisch zurück. Sie versucht das herunterzuspielen und erzählt ihm, dass Lucy von einer Mädchenschule kommt und er wahrscheinlich der erste Junge ist, den sie seit ein paar Monaten sieht.
Clark: "Ich will nicht, dass du das falsch verstehst, aber seit Lucy hier ist, bist du mürrischer als normal. Bist du nicht froh deine Schwester zu sehen?"
Lois: "Aber sicher bin ich das! Das ist das komische mit Schwestern. Du kannst sie lieben, ohne sie richtig zu mögen."
Clark: "Du magst deine eigene Schwester nicht?"
Lois: "Nun, tatsächlich ist sie nicht sehr verrückt auf mich. Nichts, was ich ihr übel nehmen würde."
Clark: "Soweit es Schwestern angeht, könntest du es eine Menge schlimmer haben!"
Lois: "Als meine Mutter starb, hatte unser Dad zwei Mädchen, mit denen er nicht umzugehen wusste, und er tat, was immer ein guter militärischer Führungsoffizier tun würde: Er führte eine Kette von Befehlen ein, und ich meldete ihm…"
Clark: "…und Lucy meldete dir…"
Lois: "Ja. Ich musste sichergehen, dass sie 3 Mahlzeiten am Tag erhielt, zur Schule ging, ihre Hausaufgaben machte…"
Clark: "Du wurdest ihre Mutter."
Lois: "Ja, mit der Ausnahme, dass ich nicht vorbereitet war. Ich gab ihr Ratschläge wie "küss keine Jungen" und "werde nicht schwanger" und ja, vielleicht hatte sie ein paar mehr Möglichkeiten als andere Kinder."
Clark: "Ist das der Grund, warum sie sich entschied auf ein Internat zu gehen?"
Lois: "Hmm, im Gegensatz zu deiner Familie gab es bei uns keine Diskussionen: Wenn der General einen Befehl gibt, dann erwartet er, dass er auch ausgeführt wird."
Clark: "Das hört sich streng an."
Lois: "Glaub mir, Lucy hat das bessere Los gezogen. Ich meine, versteh mich nicht falsch, sie verdient es absolut, aber ich denke da war immer ein Teil in mir, der neidisch war, dass sie heraus kam und ich nicht. – Ich muss jetzt arbeiten!" Dann verlässt sie die Scheune.

Im Talon. Lois ist am arbeiten und Clark und Lex unterhalten sich vor der Theke darüber, wie interessant es doch sein muss, zwei Lanes unter einem Dach zu haben. Chloe und Lucy kommen herein. Chloe sagt erstaunt: "Wow, ist das Lois mit einem Tablett??" Clark: "Ja, ist sie!"
Dann erzählt Chloe von Lucys versteckten Talenten, dass sie zum Beispiel Geige für ein Orchester gespielt hat, was Lucy jedoch sofort bescheiden als Hobby abtut.
Lex bewundert es, und als Clark Lex vorstellen will, sagt Lucy sofort, dass sie sein Profil schon im "Fortune-Magazin" gelesen hat und seine Wirtschaftstheorien sehr interessant fand! Daraufhin sind alle ein wenig erstaunt und Lex lädt Lucy ein ihn mal beim Klavierspielen zu begleiten. Auf einmal lässt Lois ihr Tablett fallen weshalb alle ein wenig grinsen und Chloe ihr helfen geht. Plötzlich sieht man den Mann, der Lucy schon in den Bergen verfolgt hat ins Talon kommen und Lucy beobachten. Clark bemerkt ihn und macht Lucy auf ihn aufmerksam, doch als sie sich umsieht ist er schon wieder weg.

Wir befinden uns nun im Anwesen von Lex. Lionel Luther sitzt in einem Zimmer und Jason kommt herein: "Luthor, wo ist es??" Lionel: "Nun, vielleicht erzählst du mir was es ist, das du willst!" – "Sie wissen genau, was ich will! Sie gaben mir die Karte, weil sie wussten, dass ich in China enden würde! Und sie wussten ich würde den Stein finden. Es war alles ein großes kalkuliertes Spiel, war es nicht so?" Dann fängt Jason an in den Bücherregalen zu wühlen, diverse Sachen umzuschmeißen und Lionel weiter zu beschuldigen den Stein gestohlen zu haben, was Lionel aber alles von sich weißt, da es nicht sein Stil sei.
Jason wird sauer, packt sich Lionel und drückt ihn gegen ein Bücherregal: "Ich gehe nirgendwohin, bevor sie mir nicht den Stein geben oder mich überzeugen, dass sie ihn nicht genommen haben." Aber Lionel weißt weiter alles von sich, versucht das Spiel umzudrehen und erklärt schließlich: "Ich denke wir beide wissen, das es nichts stärkeres gibt, als die Liebe zwischen Mutter und Sohn. Und ich bin sicher Miss Lang stimmt mir zu." In dem Moment sieht man Lana in der Tür stehen, die mit feuchten Augen Jason anblickt.

Zurück auf der Kent-Farm. Es ist Nacht und Lucy schleicht sich durchs dunkle Haus die Treppe ins Erdgeschoss hinunter. Clark wacht auf. Anschließend sieht man Lucy die Tür vom Talon aufschließen und hineingehen. Sie öffnet mit etwas Geschick eine verschlossene Schublade und nimmt Geld heraus.
In dem Moment steht Clark hinter ihr: "Ich wusste, dass du Talente hast, aber nicht, dass Diebstahl eines davon ist!" – "Ich schwöre, ich würde es alles zurückbezahlen, ich bin keine Kriminelle!" versichert Lucy. – "Du machst einen ziemlich guten Job darin, jemanden zu überreden. Sieh mal Lucy, ich verstehe es einfach nicht, ich meine warum??" – "Hast du irgendeine Idee, wie es ist, anders als alle anderen zu sein? Ein totaler Außenseiter zu sein?" – "Ich könnte eine Ahnung haben." – "In meiner Schule bin ich umgeben von den wohlhabensten Kindern der Welt, also um nicht der Schulaußenseiter zu sein, musste ich so sein wie sie, so aussehen wie sie." – "Ich bin sicher das ist ein sehr teures Unternehmen. Aber musst du wirklich einen Diebstahl begehen um darein zu passen?" – "Ich habe versucht meine Kreditkarten zu benutzen, aber die waren ausgereizt. Also ging ich zu diesem Clubbesitzer, der dafür bekannt war, Geld zu verleihen." – "Du gingst zu einem Kredithai? Warte…also das war der Kerl der heute hier war und dich so angestarrt hat. Also, wie viel schuldest du ihm?" – "50000$" – "Lucy, wir müssen deinem Vater davon erzählen!" – "Nein, das können wir nicht. Der General ist überzeugt, dass er die perfekte Tochter hat." – "Nun, zumindest müssen wir Lois davon erzählen!" – "Ich will sie nicht enttäuschen." – "Sie ist deine Schwester, sie wird es verstehen." – "Nicht jeder hat eine Familie wie deine, Clark. Bitte erzähl es ihr nicht. Ich denke das Beste wird es für mich sein, einfach für eine Weile zu verschwinden." – "Lucy warte. Wenn du Probleme hast, ist es das Beste wenn du hier bleibst. Vielleicht ist da etwas, was ich tun kann um dir zu helfen."

Tagsüber in der Torch. Chloe hat Nachforschungen über den Mann, der Lucy verfolgt angestellt: Sein Name ist Markus Becker. Er ist ein Rausschmeißer im Club "Cronos". Der Club ist nur ein Vorwand, um Leuten Geld zu leihen, denen sonst niemand Geld gibt. Gerade als Chloe dies Clark erzählt, kommt Lois herein, die schon lange weiß, dass Lucy in Schwierigkeiten stecken muss, denn sie hätte nicht den langen Weg über den Atlantik gemacht, nur um ihre große Schwester zu sehen. Sie sieht auf Chloes Monitor: "Wenn dieser Mann sie belästigt, dann werde ich ihn finden, und wir werden uns ein bisschen unterhalten!" Dann geht Lois in Richtung Tür, doch Chloe hält sie im letzten Moment auf und sie und Clark überzeugen Lois, dass Lucy in wirklichen Problemen steckt und das nicht so einfach zu regeln sei, aber Clark weiß jemanden, der helfen könnte.

Kurze Zeit später sieht man Lex und Lucy zusammen im Anwesen von Lex musizieren. Sie spielt Geige und er Klavier, als plötzlich Clark und Lois hereinkommen, die klatschend auf Lucy zugeht: "Bravo Lucy, exzellente Leistung!" Lex, begeistert: "Ich hatte keine Ahnung, dass die junge Lane so eine Virtuose ist." Lois versichert: "Anscheinend gibt es da ziemlich viel über die junge Lady, dass wir nicht wissen!" Lucy sieht sauer Clark an: "Danke, du bist wirklich gut darin, Geheimnisse zu behalten." – "Lucy ich will dir helfen, deshalb bin ich hier." antwortet er, "Lex weiß noch nichts von dem Geld, aber du solltest es ihm auch erzählen."
Daraufhin Lex neugierig: "Und welches Geld würde das sein?" Aber Lucy entgegnet nur, dass sie nicht deshalb hierher gekommen sei, und sie ihre Probleme alleine lösen könne. Dann streiten sich Lois und Lucy, und Lois fragt sie, wie sie das Geld nur zurückzahlen wolle, und meint, dass sie dem General nichts erzählen wolle, woraufhin Lucy ihr an den Kopf wirft, dass Lois nicht ihre Mutter sei! Lex beruhigt die beiden und Clark klärt Lex auf, dass Lucy 50000$ Schulden habe und jetzt ein Geldeintreiber hinter ihr her sei. Lex: "Lucy, wie gerät ein Mädchen wie du in Verbindung mit einem Kredithai?" – "Das ist eine lange Geschichte, sieh, ich habe niemanden um seine Hilfe gebeten, nicht Clark, nicht Lois, nicht dich! Ich bin ein großes Mädchen und ich kann das alleine handhaben!" erwidert Lucy. "50000$ ist eine Menge zu handhaben, sogar für ein großes Mädchen." antwortet Lex. Lucy: "Nun, ich denke, dass ist mein Problem" – "Lucy, bevor du aus dieser Tür gehst, warum erzählst du mir nicht vorher was passiert ist? Ich habe die Mittel um mit dieser Art von Menschen umzugehen."

Später unterhalten sich Lex und Clark noch mal, als man sie durch einen Gang in Lex' Anwesen gehen sieht. Es wird klar, dass Lex noch andere Beweggründe hat, Lucy zu helfen, da er die Auftraggeber von Markus Becker kennt und mit diesen Leuten nicht das erste Mal zu tun hat. Es handelt sich um ein deutsches Verbrechersyndikat, das ihn schon einschüchtern und erpressen wollte. Wenn er sie auf frischer Tat ertappt, dann hat er etwas um Druck auf sie auszuüben.
Lucy und Lois kommen dazu. Lucy meint: "Becker will mich in einem verlassenen Warenhaus treffen." Clark hat Bedenken und meint, dass noch jemand verletzt wird, aber Lex erwidert nur: "Niemand wird verletzt Clark! Alles was wir machen ist den Koffer zu übergeben und der GPS-Sender darin wird mein Security-Team direkt zu ihm führen" Lucy: "Er sagt, er will nur mich dort haben!" – "Nein, das wird nicht passieren, ich gehe mit" erklärt Lex.

Es ist Nacht. Man sieht Lex in seinem SLK mit Lois und Lucy auf einer Landstraße fahren. Sie haben es eilig, weil sie spät dran sind, als plötzlich hinter ihnen die Sirene eines Polizeiwagens ertönt. Lucy: "Kannst du sie nicht abhängen?" – "Keine Sorge, ich werde das schon regeln" Sie halten in einer ziemlich verlassen Gegend und Lex steigt aus dem Auto, um den Polizeibeamten aufzufordern, die Sache schnell hinter sich zu bringen. "Nehmen sie ihre Hände hoch!" ruft der Polizist. "Was????" fragt Lex erstaunt. "Nehmen sie ihre Hände hoch, jetzt!" wiederholt der Polizist energisch, während er seine Waffe zieht. "Gehen sie und holen sie das Geld, Herr Luthor." Lois und Lucy werden unruhig im Wagen.
Lex holt einen Koffer aus dem Kofferraum, aber der Polizist, den man als Markus Becker erkennt, fordert ihn auf, das Geld in den Sack zu packen, den er mitgebracht hat. Kaum hat Lex dies getan hat schlägt Becker ihn mit der Waffe nieder, doch im selben Moment stürzen Lois und Lucy zu Hilfe, was leider nicht erfolgreich verläuft, und Becker die beiden als Geiseln nimmt.

Zur gleichen Zeit sieht man Clark mit Superspeed an dem vereinbarten Warenhaus ankommen. Er bricht ein Tor offen und sieht darin nur ein paar arbeitende Frauen, die ihm sein Wort geben, dass es dort kein Geld zu holen gäbe. Clark: "Wo ist Markus Becker?" – "Ich habe noch nie von ihm gehört", versichert eine Frau.

Dann sieht man Clark dort angerannt kommen, wo Lex zuvor angehalten hat. Lex liegt noch halb benommen und blutend am Boden und sagt zu Clark: "Er hat die Mädels!"

Erneuter Szenenwechsel. Es ist Tag. Ein Truck mit Anhänger hält am Straßenrand. Ein Mann steigt aus, er hat eine Waffe in der Hand. In dem Auflieger sind Lois und Lucy eingesperrt, die schreiend gegen die Wände schlagen, ob da jemand sei. Lex' SLK ist nun auch darin zu erkennen. Lois und Lucy streiten (schon wieder), wie sie da wieder raus kämen, woraufhin Lois nur meint, dass sie schon eine ganze Geschichte vorweisen kann, wie sie sich aus Situationen herausbekommen hat, in die Lucy sie reingebracht hat.
Die Klappen des Anhängers öffnen sich und Becker kommt herein. Lois: "Ich versteh's nicht, sie haben doch ihr Geld, warum gehen sie nicht zurück nach Hause, und leben glücklich weiter? Sie brauchen uns nicht mehr." – "Doch, ich brauche euch. Die Quelle Luthor ist gerade erst angezapft, ich werde sie noch reichlicher fließen lassen." – "Sie halten uns für Lösegeld??" erkennt Lucy. "Sei ruhig!" befiehlt Lois Lucy und wendet sich an Becker: "Lassen sie meine Schwester gehen, sie brauchen uns nicht beide." – "Sicher tue ich das. Ein Paar von Lanes ist definitiv besser als nur du." Lois entgegnet: "Sie ist diejenige mit der Zukunft, sie hat nur nie gelernt sich zu benehmen" – "Ihr tapferen Mädchen!", und dann schmeißt er einen Beutel mit etwas zu essen und geht wieder heraus. Lucy: "Wie großzügig von ihnen, ich dachte sie lassen uns verhungern!" – "Es sind auch keine Tomaten!" antwortet Becker. Als er wieder abgeschlossen hat, dreht sich Lois zu Lucy und sagt streng: "Lucy! Woher weiß er, dass du keine Tomaten magst??"

Wenig später im Anwesen von Lex. Lex trinkt gerade Whiskey als Clark herein kommt: "Lucy Lane spielt schon die ganze Zeit ein Spiel mit uns!" – "Das ist eine ziemlich große Anschuldigung, Clark." – "Die Geldübergabe war vorgetäuscht, da war kein Warenhaus, und Lucy war die einzige die über den GPS-Sender bescheid wusste, das ist alles Teil eines größeren Plans. Die Art wie sich mich "zufällig" aufweckte, als sie ins Talon eingebrochen ist, sie wusste ich würde sie auf frischer Tat ertappen. Ihre Geschichte, dass sie in die Schule nicht dazu passen würde, das war alles ausgedacht, nur um meine Sympathie zu gewinnen, dass ich zu dir komme wegen dem Geld" Lex kopfschüttelnd: "Sie hat mit uns gespielt wie ein Stratege." – "Was ich nicht verstehe, warum hat sie Lois mit reingezogen? Warum seine eigene Schwester kidnappen?" Dann kommt Lex' Sekretärin herein: "Leitung 1, Herr Luthor, es ist Becker!" Lex greift sofort nach dem Telefon und Clark hört mit seinem Supergehör alles mit, dass er noch mal 500000$ erpresst und er sie zu einem Highway bringen soll. Sofort rennt Clark mit Superspeed los als Lex auflegt, der daraufhin nur noch verwundert nach ihm ruft.

Wir befinden uns nun auf einem Highway, und man sieht wieder den Truck, schnell fahrend. Im Anhänger sind immer noch Lucy und Lois, die Lucy gerade schwere Vorwürfe macht: "Als Michael Hoover Erdklumpen auf dich geschmissen hat, wer hat ihn da in den Hintern getreten?? Wer ließ dich in seinem Bett schlafen und lauschte deinem Schnarchen jede Nacht, nachdem Mama gestorben war??" – "Lois es tut mir leid." – "Nun, dass es dir leid tut ist nicht gut genug! Ich will wissen warum?? Warum hast du dich in eine Welt voll mit Verbrechen begeben, wo dir doch alles in der Welt gegeben wurde, es wäre doch alles perfekt gewesen!" – "Weil es das ist, was der General immer wollte. An dem Tag, an dem ich die Schule verließ, war alles was ich wollte nach Hause zu gehen!" – "Warum hast du ihm das nicht gesagt?" – "Wie könnte ich? Es war klar, er wollte mich nicht um sich haben. Er wollte dich!" – "Wovon sprichst du eigentlich?" – "Warum denkst du hat er mich ins Internat gesteckt, nachdem Mama gestorben war?" – "Er hat dich dahin geschickt, weil du brilliant warst und die beste Ausbildung verdient hast, die möglich war" – "Nun du kannst denken was immer du willst. Aber Fakt ist, ich habe dich immer beneidet" – "Mich??? Ich wurde durch die Welt geschliffen, wie ein überflüssiges Stück Gepäck" – "Aber du hattest etwas, was ich nie hatte." – "Was??" – "Einen Vater." – "Lucy, ich denke keiner von uns hatte jemals einen Vater."

Nun sieht man Clark angerannt kommen, bis er auf einer Brücke über dem Highway stoppt. Er dreht sich noch mal kurz um, blickt auf ein Straßenschild und sieht dann auch schon einen Truck herankommen, aus dem er mit seinem Supergehör Lucy reden hört, als der Truck auch schon unter der Brücke durchfährt. Sofort dreht Clark sich um, nimmt einen kurzen Anlauf und springt! Er springt in einem hohen Bogen mit seinem Armen rudernd auf den Anhänger der Trucks, auf dem er eine unsanfte Landung erleidet und noch einige Meter über den Anhänger poltert. Lucy und Lois gucken sich, alles wohl hörend, erschrocken an.
Clark springt jetzt auf das Führerhaus, in dem Becker sitzt, der den Aufprall gehört hat und sofort mit seiner Waffe das Führerdach durchlöchert. Als er das Magazin der Waffe wechseln muss, klettert Clark an die Seite des Trucks und gibt Becker durchs Fenster einen Schlag mit der Faust, woraufhin der zusammenbricht und das Lenkrad loslässt. Der somit nun führerlose Truck fährt ein paar wilde Kurven, die Lucy und Lois hilflos durch den Anhänger wirbeln lassen, bis Clark die Kontrolle über das Fahrzeug erlangt und den Truck zum stoppen bringt. Danach sieht man Lois ängstlich, wie sie Lucy in den Armen hält.

Im nächsten Moment kommt auch schon Lex mit seinen Sicherheitskräften angefahren, der über ein Funkgerät Befehl zum Zugriff gibt. Nach einer Vollbremsung hinter dem Truck stürzt Lex sofort aus dem Geländewagen, entsichert seine Waffe und rennt zu Führerhaus. Als er aber die Tür öffnet sieht er nur noch total verwundert, wie Becker ohnmächtig auf den Sitzen liegt.
Kurz darauf unterhält sich Lex mit Lois, während die Sicherheitskräfte Lucy fest nehmen und seinen SLK aus dem Anhänger fahren. "Wie geht's dir?", fragt er. "Nun, ich habe ein ganz neues Verständnis für Sicherheitsgurte gefunden, dass kann ich dir sagen!", antwortet Lois. "Was wirst du mit meiner Schwester machen?" – "Ich habe keine Wahl", erklärt Lex, "ich muss die Polizei verständigen". Lois nickt besorgt. Plötzlich hört man, wie ein Motor anspringt und sieht Lucy in Lex' SLK vorfahren, wie sie noch kurz bei Lois anhält, "Sorry" durchs geschlossene Fenster flüstert und dann mit Vollgas sich aus dem Staub macht, während Lois verzweifelt hinter ihr her schreit: "Lucy!"

Wir befinden uns nun bei den Kents und man sieht Clark in der Scheune arbeiten, als Lex hereinkommt. Clark fragt ihn, ob er schon Glück mit der Suche nach Lucy hatte. "Nein, alles was wieder aufgetaucht ist, ist mein Auto minus die 50000$" erklärt Lex. "Sieh mal Lex, ich weiß, dass Lois sich sehr schlecht nach all dem fühlt, aber musst du wirklich…" – Lex unterbricht ihn: "Clark, ich bin nicht hier um Geld einzufordern. Nebenbei: Becker geschnappt zu haben ist mir wirklich mehr wert als 50000$." – "Ich bin froh, dass wenigstens einer vorteilhaft dabei heraus kommt" – "Also, wie geht’s Lois?" – "Ich weiß es nicht, sie hat den ganzen Tag noch nichts gesagt. Aber ich weiß nicht warum Lucy wegrennen sollte? Ich meine, Lois ist ihre Familie!" – "Nur weil du das gleiche Blut in deine Adern hast, macht es dich nicht zu einer Familie. Sieh uns an, Clark, ich bin ein Produkt der Zucht meines Vaters, er brauchte einen Erben. Aber deine Eltern nahmen dich aus Liebe an. Ich würde deine Eltern jeden Tag der Woche nehmen." – "Ich denke nur, Lois und Lucy hätten sich näher sein können" – "Eines Tages werden sie das vielleicht sein, aber das hängt von ihnen ab. Also nimm nicht die Schuld auf dich für das was passiert ist." – "Lex, hast du es jemals vermisst keine Geschwister zu haben?" – "Ja, bis ich dich getroffen habe, Clark, du bist mir näher als irgendein Blut-Bruder."

Am nächsten Tag in der Schule trifft Clark auf Chloe, die ihn fragt ob er sich schon vom Wirbelsturm Lucy erholt hat. Clark hofft nur, dass sie ihre Wege ändert, bevor sie sich noch selbst verletzt. Dann erklärt Chloe ihm: "Weißt du, es ist immer so: Geheimnisse bewahren führt immer zu Ärger, ich weiß nicht was schwieriger ist: Ein Geheimnis zu behalten, oder derjenige zu sein der betrogen wird." Clark unterbricht sie: "Hast du schon mit Lois gesprochen? Sie sitzt schon den ganzen Tag in ihrem Zimmer. Sie hat das alles schwer verkraftet" – "So lange wie ich denken kann, hat Lois immer versucht ihre kleine Schwester zu beschützen." – "Ja, aber wie sehr man auch will, man kann nicht jeden retten." Dann sieht Chloe ihn in Gedanken an und meint: "Aber das hält dich nicht davon auf, es zu versuchen! Oder tut es das, Clark?" Danach geht Chloe weiter.

Später im Anwesen von Lex. Lionel sitzt am Schreibtisch von Lex, als dieser hereinkommt: "Dad, die Idee von Privatsphäre muss dir abhanden gekommen sein." – "Lex, einer deiner Angestellten stattete mir kürzlich einen Besuch ab. Und ich war mir nicht sicher, ob es ums offizielle Geschäft ging, oder was es war." erklärt Lionel. – "Soweit ich weiß, sind unsere ausstehenden Geschäfte beendet." – "Nun, er, Jason Teague, der es war, beschuldigte mich, etwas genommen zu haben, dass nicht mir gehörte, zu stehlen!" – "Nun, es würde nicht das erste mal sein." – "Nun das kann ja sein, aber die Anschuldigung war falsch. Ich wünschte ich wäre schuldig." – "Was war es?" – "Du weißt die Antwort, Lex, du bist derjenige, der es ihm genommen hat." – "Dad, wenn du Spiele spielen willst…" – "Nein, lass uns über Spiele reden. Du heuerst jemanden an, nach China zu reisen, um nach einem alten Artefakt zu suchen. Er findet es, er stiehlt es, aber behält es für sich selbst. Dann musst du es ja von ihm zurück stehlen." – "Jason Teague hat den Stein gefunden???" Lionel und Lex sehen sich verwundert an. Lionel: "Entweder bist du der beste Schwindler der Welt, oder du bist ehrlich unglaublich naiv. Guten Tag, Lex."

Es ist nun dunkel geworden. Man sieht Lana wie sie vorsichtig sich umsehend ihre Wohnung betritt und zum Fenster geht. Sie öffnet es und steigt heraus zu einem Abflussrohr, von dem sie einen Deckel abschraubt und ein Tuch herausholt. In dem Tuch ist DER Stein (den Jason aus China mitgenommen hat) eingewickelt und sie sieht ihn sich geheimnisvoll eine Weile an.

Zurück bei den Kents. Lois ist in Clarks "Behausung" in der Scheune und sieht sich mit seinem Fernrohr die Sterne an. Clark kommt herauf: "Ich dachte, du hättest gesagt, dass Teleskope nur was für Langweiler sind!" – "Ja nun, wenn sich etwas in den letzten Tagen erwiesen hat, dann, dass ich ernsthaft Leute falsch beurteilen kann. Wenn du gekommen bist, um mich von der Farm zu schmeißen, dann würde ich das total verstehen." – "Nun, eigentlich bin ich gekommen um dir zu sagen, dass wir was zu Essen im Ofen haben, wenn du hungrig bist" – "Danke! Ich hab gerade mit dem General telefoniert" – "Oh, das war das ganze Geschreie, was ich vom Haus gehört habe." – "Ja, anscheinend ist er sehr enttäuscht von mir, dass ich das zugelassen habe, und soweit es die Befehlkette meiner Familie betrifft, bin ich das schwächste Glied." – "Es tut mir leid" – "Das muss es dir nicht. Weißt du, es ist etwas Autoritäres daran einem Drei-Sterne-General zu sagen, dass er sich zum Teufel scheren soll. All die Jahre dachte ich, ich hätte meine Schwester im Griff, aber in Wahrheit ist sie eine komplette Fremde für mich!" – "Sogar wenn das so sein sollte, bin ich mir sicher, dass wenn sie morgen anrufen würde, würdest du in einer Sekunde da sein, um ihr zu helfen." – "Ja, würde ich, sie ist meine Schwester!" – "Ich denke nicht, dass Lucy wirklich so schlecht ist." – "Du bist erstaunlich Smallville, du siehst immer das Beste in den Leuten, sogar wenn sie dich total übergehen" – "Ich denke, das erklärt, warum wir Freunde sind." – "Oh, wir sind jetzt Freunde?", fragt Lois ihn ein wenig ungläubig. "Nun…" versichert Clark, "…ich werde es keinem erzählen, wenn du das auch nicht machst." Lois sieht ihn an und beide lächeln. Dann boxt sie ihn wie gewohnt, auf seinen Oberarm und geht, wobei sie sich noch einmal kurz umdreht und ihn anblickt. Anschließend schaut Clark durch sein Teleskop und sieht erstaunlich große Planeten und andere farbige Himmelsgestirne, von denen zwei aufeinander prallen und eine Sternschnuppe entstehen lassen.

Musik aus der Episode

Kasabian - "Club Foot"
wird am Anfang gespielt

NewComers Home - "Hold On"

Speechwriters LLC - "Spaghetti Streetwalkers"
wird im Talon gespielt, während sich Lois, Lucy, Clark, Lex und Chloe unterhalten

Mark Joseph - "Fly"
wird am Ende gespielt


Gastdarsteller

Erica Durance als Lois Lane
Bud the Dog als Shelby
Peyton List als Lucy Lane
Erica Cerra als Warehouse Worker
Kaleena Kiff als Lex's Aide
Peter Wingfield als Marcus Becker
Dayna Devon als Talon Customer


Weitere Informationen

Dehbuch: Neil Sadhu & Daniel Sulzberg
Regie: David Barrett
Erstausstrahlung in Amerika: 02.03.2005 auf TheWB
Erstausstrahlung in Deutschland: 11.03.2006 auf RTL


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Clark: I guess I’m just lucky she didn’t take a 9-iron to a meter maid’s car.
Lex: You heard about that.
Clark: The town is called Smallville.
Lex: I was having a bad day.
Clark: [grinning] Yeah.
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