Smallville Guide Die Offline Quelle rund um Smallville
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Episoden :: Staffel 5
#503 - Wiedergeburt (OT : Hidden)
Der Lauf einer Waffe - ein junger, blonder Mann mit lockigem Haar hält sie in der Hand. In dem kleinen, dunklen Raum zielt er auf einen Mann und sagt ruhig: „Holen Sie ihren Schlüssel raus!“
Er schüttelt den Kopf: „Du bist ja verrückt.“
„Ich hätte auch nicht erwartet, dass Sie mich verstehen.“ Wir sehen den kleinen Raum nun kurz ein Mal ganz. Vor einem Stuhl befindet sich eine U-förmige Computerkonsole, im Hintergrund sind weitere Armaturen mit zahlreichen Lichtern zu sehen. Alles erweckt einen recht alten Eindruck. Hinten rechts sitzt ein weiterer Mann mit gesenktem Kopf am Boden, dessen Schlüssel der Junge an sich nimmt.
„Hören Sie, holen Sie einfach ihren Schlüssel raus.“ Er nimmt den Schlüssel, der an einer Kette um seinen Hals hängt, in die Hand.
„Nein! Nein!“, versucht der am Boden sitzende Mann, ihn davon abzuhalten.
„Los!“, brüllt der Junge aggressiv. Er reißt den Schlüssel ab.
„Tom, nicht!“, schreitet der andere Mann wieder ein.
„Sie wissen, was Sie zu tun haben!“, sagt der Junge, als er seinen Schlüssel in die dafür vorgesehene Öffnung an seinem Ende der U-Konsole steckt. Der Techniker schaut auf das Schlüsselloch auf seiner Seite.
„Tu es nicht, Tom!“
Erneut schüttelt er den Kopf, dann richtet der Eindringling seine Waffe auf den sitzenden Mann.
„Ich werde ihn töten!“
„Hör nicht auf ihn! Wir dürfen das nicht zulassen! Tom, nein!“ Er steckt den Schlüssel in die Öffnung.
„Auf 3! 1 - 2…“
„Tu es nicht! TU ES NICHT!“, schreit sein Kollege noch einmal.
„…3!“
Beide drehen ihre Schlüssel um, die weißen Flächen darunter färben sich rot.
„Es tut mir leid.“, sagt der Junge. Dann erschießt er die Männer und gibt etwas an dem Rechner ein - Zugang gewährt.
Chloe bekommt einen Anruf: „Hey Gabriel! Ich bin überrascht, dass MIT dich überhaupt so früh mit uns langweiligen Met U’s reden lässt.“
„Chloe, du musst die Stadt verlassen.“
„Das versuche ich seit gestern. Ich hatte keine Ahnung, wie aufwendig es ist, nur das Nötigste einzupacken.“ Ihr Wagen ist bereits recht voll mit allerhand Sachen, zu denen sie noch ein paar Kleinigkeiten legt.
„Hör mir zu, Chloe. In Kürze wird es alles vorbei sein.“
„Ich weiß, es ist Scheiße, sich verabschieden zu müssen, aber wenn Smallville ohne seinen Computer-Zauberer auskommt, dann bin ich sicher, dass es auch ohne seinen Starreporter überleben wird.“
„Chloe, du bist die Einzige Person, die verstehen wird, warum ich tun musste... Du musst den Leuten klar machen, dass ich keine Wahl hatte. Es ist die einzige Möglichkeit.“
„Gabriel, wovon redest du?“
„Wie viel Zeit habe ich in der Torch verbracht um dir zu helfen, die große Story zu finden? In einer Stunde wirst du sie endlich bekommen.“
„Was passiert in einer Stunde?“
„Smallville wird endlich für immer verschwunden sein.“
Er legt auf und drückt eine Taste, eine Computerstimme ist zu hören: „DEFCON 1. Countdown beginnt.“ Vor ihm öffnet sich ein Fenster, hinter dem eine Rakete mit 4 roten Leuchten zu sehen ist - die in diesem Moment aktiviert werden.
6.30 Uhr - Clarks Radiowecker geht an, er wacht auf und dreht sich um. Lana liegt hinter ihm, auch sie wacht auf. Die Beiden lächeln sich eine Weile an, dann sagt sie: „Hi!“
„Hi!“, erwidert er.
„So gut habe ich seit Wochen nicht geschlafen.“
Wieder lächeln sie sich an, dann hört man den Radiomoderator: „Danke, dass Sie heute Morgen zuhören. Es ist 6:30 Uhr am Sonntag…“
„Oh Gott!“, sagt Clark.
„Oh mein Gott!“
„Wie konnten wir einschlafen?“
„Ich habe dir gesagt, wir hätten ins Talon gehen sollen!“
Beide stehen hektisch auf und ziehen sich an, Clark stößt sich dabei den Fuß und hüpft auf einem Bein umher, erst schreit er vor Schmerzen, dies unterdrückt er dann, als er und Lana sich gegenseitig anzischen, um sich zu signalisieren, ruhig zu sein.
„Das tat verdammt weh. Okay, mein Vater wird erst in etwas 15 Minuten aufstehen, bis dahin müssen wir hier weg sein. Nun, du musst hier weg sein.“
„Bist du sicher? Denn zum Frühstück hier zu bleiben könnte lustig werden.“, scherzt sie.
„Was?“
Lana greift ihre restlichen Sachen und läuft zu Clark an der Tür: „Gib mir meinen Schuh. Wir werden nicht einschlafen, das verspreche ich.“, macht sie ihn nach. „Was sollen wir denn sonst um 2 Uhr morgens machen?“
„Hör mal, du bist nicht böse, oder?“
„Ich bin wütend!“, antwortet sie mit einem Lächeln. Sie küssen sich.
„Los komm!“
Die Beiden laufen die Treppe runter, versuchen möglichst leise zu sein und schauen immer wieder nach oben, während sie Hand in Hand Richtung Hintertür gehen. Amüsiert schauen sie sich an, da stößt Clark einen Kegel von dem Schrank neben der Treppe. Für einen Moment bleiben sie stehen, gehe dann aber leise lachend weiter.
„Hey Clark!“, ruft Jonathan aus der Küche, als die zwei vorbei gehen. „Was ist…?“ Er unterbricht, als er Lana neben Clark stehen sieht. Auch Martha steht der Mund offen.
„Mr. und Mrs. Kent!“
„Ich kann das erklären!“, versucht Clark sie direkt zu beruhigen. Jonathans Mine verfinstert sie, als er aufsteht und zu den Beiden geht.
Lana stellt sich vor Clark und sagt: „Clark und ich haben diese Entscheidung gemeinsam getroffen, also wenn…sie wütend sind, sollten sie auf uns Beide wütend sein.“
Martha kommt ebenfalls näher, hat sich aber immer noch nicht wieder so ganz gefangen: „Wir...wir sind nicht böse. Es…Ähm…aber das ist…ähm…ihr befindet euch beide…auf neuem Gebiet.“ Jonathan schaut sie etwas verdutzt an, auch Clark und Lana wissen nicht, was sie von der Sache halten sollen.
Dann fährt Jonathan fort: „Lana, hier geht es um mehr, als nur dich. Also wenn es dir nichts ausmacht, würde ich gerne allein mit meinem Sohn sprechen.“ Er schaut streng zu Clark, Lana sieht sich nochmal um und läuft dann aus dem Haus. „Du setzt dich!“, sagt er dann zu Clark zeigt auf einen Stuhl.
Clark nähert sich vorsichtig und meint: „Vergesst nicht: Ich bin 18 und ich war seit ich 7 war in Lana verliebt, es ist also nicht so, als ob wir es überstürzt hätten.“
„Bitte sag mir, dass ihr zumindest geschützt wart.“, wirft Martha ein.
Jonathan und Clark drehen gleichzeitig ihren Kopf zu ihr und schauen sie verwundert an. „Ja, Mom.“
„Geschützt? Verhütung hat damit nichts zu tun. Du solltest so etwas nicht tun, besonders nicht unter unserem Dach.“
„Als ob ihr es nicht getan hättet…“ Martha ist sichtlich erstaunt und kann ihr Grinsen nicht unterdrücken.
Jonathan redet ernst weiter: „Clark, es gibt eine Menge Unterhaltungen, die ich mit dir nie geführt habe, weil ich dachte, das brauchte ich nicht.“
„Weil ihr immer denkt, dass ich nicht normal bin.“
Martha schreitet ein: „Nein Nein Nein! Es ist nur…du bist jetzt viel verwundbarer - ohne deine Kräfte.“
Die Tür öffnet sich: „Klopf Klopf!“, sagt Chloe. „Okay, Lana ist gerade an mir vorbeigelaufen. Was würde sie hier um 6:30 Uhr am…“ Sie schaut auf Clarks Sachen, der sich etwas anders hinsetzt und beginnt zu verstehen: „Ohhhhhh.“ Jonathan hat seine Hand auf Clarks Schulter und schaut ihn noch immer streng an, Clark ist die Situation sichtlich unangenehm.
Martha versucht abzulenken: „Also, Chloe. Clark hat erzählt, dass du heute zu Met U losfährst.“
„Nicht ohne einen letzten „Warum ich?“ Moment. Ich habe einen rätselhaften Anruf von Gabriel Duncan erhalten.“
„Der Technik Typ der Torch?“, fragt Clark nach.
„Ja, ich schätze heute ist mein Glückstag, denn er hat gesagt, dass Smallville Geschichte sein wird in genau…“ Sie schaut auf ihr Handy. „…53 Minuten.“
„Hast du mit Sheriff Adams darüber gesprochen, Chloe?“
„Ich glaube ich habe mein Limit um falschen Alarm zu schlagen bereits ausgenutzt.“
„Warum versucht ihr nicht Gabriel zu finden, ich werde selbst mit dem Sheriff reden.“, sagt Jonathan. Es ist zu sehen, dass ihm dies sehr ungelegen kommt, trotzdem macht er sich sofort auf den Weg. Von der Tür aus schaut er noch einmal zu Clark, Chloe kann ihr Grinsen nicht überspielen.
Lana ist inzwischen in ihrem Appartement angekommen.
„Früher Morgen oder späte Nacht?“, fragt Lex aus dem Hintergrund, während er zu ihr geht.
Verärgert reagiert Lana: „Was zur Hölle machst du hier?“
Er hält eine Zeichnung des Raumschiffes mit den davor stehenden Kryptoniern in der Hand. „Ich habe deine Skizzen bewundert. Es war nicht meine Absicht, herumzuschnüffeln.“
„Nein, natürlich nicht. Du wühlst nur meine Sache durch, um besser informiert zu sein.“ Sie geht zu ihm und sammelt die ausgebreiteten Skizzen ein. „Du kannst hier nicht einfach so reinkommen.“
„Lana, ich wollte dich nicht überfallen. Du hast nicht geantwortet, also habe ich angefangen mir Sorgen zu machen.“
„Lex! Es geht mir gut!“, erwidert sie genervt und trägt die Mappe mit den Zeichnungen davon, die sie auf ihr Bett wirft.
„Bist du dir da sicher? Hör mal, ich will einfach nur mit dir darüber reden, was du an diesem Tag gesehen hast.“
„Entschuldige, warst du es nicht, der mir erzählt hat, dass ich halluziniere, als ich zuletzt von dem Raumschiff gesprochen habe?“ Während sie das gesagt hat, hat sie die Tür geöffnet und schaut nun zu Lex.
„Lana, ich schien vielleicht skeptisch, aber ich habe immer noch an dich geglaubt. Darum habe ich einen Experten dort hingeschickt. Was auch immer diesen Krater verursacht hat, war kein Meteorit. Hast du sonst noch jemandem davon erzählt? Wie Clark?“
„Weißt du, wenn man anfängt über Aliens und Raumschiffe zu reden, schauen Leute einen irgendwie seltsam an.“
„Nun, dann haben die wohl nicht so viel Vertrauen in dich wie ich. Du bist nicht verrückt.“ Sie schauen sich noch einen Moment an, dann verlässt er das Appartement.
Jonathan konnte Sheriff Adams in der Zwischenzeit an einer Straßensperre ausfindig machen und geht zu ihr.
„Sheriff Adams! Kann ich Sie einen Moment sprechen?“
„Es gibt nichts, worüber Sie sich Sorgen machen müssen, Mr. Kent. Das ist nur eine Routineübung.“
„Diese Routineübung auf der Hampstat Farm hat…oh“ Er unterbricht, als einige voll besetzte Armeefahrzeuge an ihnen vorbeifahren. „…hat sicher nichts mit dem Raketensilo auf dem Feld zu tun, richtig?“
„Warum gehen Sie nicht zurück zu Ihrem Truck, Mr. Kent?“
„Hören Sie, es ist kein Geheimnis, dass die Regierung Dutzende von diesen Dingern hier draußen hat, aber ich dachte die wurden nach dem kalten Krieg stillgelegt.“
„Hören Sie, Mr. Kent, wir haben alles unter Kontrolle, danke. Vielen Dank. Warum entspannen Sie sich nicht einfach und lassen uns unseren Job machen?“ Die Armeewagen fahren quer durch das Feld davon.
Noch etwas weniger als 44 Minuten. Gabriel arbeitet immer noch an dem Rechner in dem Raketensilo. Das Sondereinsatzkommando der Armee arbeitet sich durch den langen Flur zur Tür des Silos vor. Per Magnetkarte verschaffen sie sich Zugang, doch alles, was sie finden, ist ein alter eingestaubter Bunker, voll von Spinnweben. Sheriff Adams betritt den Raum und sagt durch ihr Funkgerät: „Die Einsatzkräfte können abrücken.“ Sie geht zu dem Fenster, durch das der Raketenschacht zu sehen ist. „Hier drin gibt es nicht mal eine Rakete. Das ist ein Fehlalarm.“
Ein Lieutenant betritt das Silo: „Nicht wirklich. Das Signal kam nicht von hier, es wurde umgeleitet. Es gibt mindestens 15 Silos im Umkreis, die noch aktiv sind. Er könnte in jedem sein.“
Eine Computerstimme ist in dem Silo, in dem Gabriel sich befindet, zu hören: „Raketen Zielsystem freigeschaltet. Geben Sie die überarbeiteten Koordinaten des neuen Zieles ein.“ Mit zufriedenem Gesichtsausdruck gibt er „Smallville“ ein.
Chloe und Clark sind zu Gabriels Zuhause gefahren. Sie klopfen an, aber es öffnet niemand.
„Es ist abgeschlossen.“, stellt Clark mit Griff an den Türknauf fest.
Chloe hält eine Karte hoch: „Nenn es Plan B. Der ist für die unter uns, die Metall nicht mit ihren bloßen Händen zerbrechen können.“ Nach nur wenigen Sekunden hat sie die Tür geöffnet und die Zwei betreten das Haus.
„Hallo? Gabriel? Colonel Duncan? Ist irgendjemand hier?“ Sie suchen nach Hinweisen, Chloe bleibt vor einem Bild von Gabriels Vater in Uniform stehen und schaut es sich verwundert an, Clark hat eine Mappe mit der Aufschrift „Vertraulich“ in der Hand. „Hast du was gefunden?“
„Zählt die Tatsache, dass Gabriels Vater gar nicht im Ruhestand war? Die sind nur ein paar Wochen alt.“
„Wow. Ein Colonel mit einem so hohen Raumfahrtingenieur Rang. Glaubst du, dass er vielleicht für die lokalen Nuklearraketen verantwortlich war?“
Sie überlegen kurz und betreten dann einen weiteren Raum, dessen Wände vollständig mit Blättern beklebt sind. „Woah. Die Wand des Wahnsinns mal Hundert.“, bemerkt Chloe.
„Sieht aus, als wollte er dir Konkurrenz machen.“
„Ähm…ja. Ich würde sagen, er hat mich um einiges übertroffen. Warum sollte er so von Meteoritenfreaks besessen sein?“ Clark schaut sie vorwurfsvoll an, dann fährt sie fort: „Oh, bitte. Journalistische Neugier ist eine Sache, aber deine Wände mit ihnen zu tapezieren, ist etwas Anderes. Was ich nur nicht verstehe: Wenn Gabriel so entschlossen war, Atomwaffen einzusetzen, warum hat sein Vater ihn nicht aufgehalten?“
„Vielleicht hat er es versucht.“, sagt Clark mit Blick auf einen Nebenraum. Chloe kommt ein paar Schritte näher und weicht dann kurz zurück, als sie sehen kann, was Clark meint. In einer Blutlache auf dem Boden liegt der tote Colonel.
Das abgestürzte Raumschiff befindet sich noch immer in einer Halle bei LuthorCorp. Mehrere Wissenschaftler in Anzügen sind mit der Arbeit daran beschäftigt.
„Ich habe Ergebnisse bis jetzt erwartet.“, sagt Lex zu einem der Wissenschaftler.
„Mr. Luthor…“
„Warum ist es nicht offen?“
„Dieser Laser nutzt Technologien die so neu sind, dass nicht einmal das Militär davon weiß. Wir haben alle Möglichkeiten ausprobiert.“
„LuthorCorp glaubt nicht an unlösbare Aufgaben.“
„Ich bin mir nicht sicher, ob sie verstehen, Sir. Wir haben sämtliche chemischen Zusammensetzungen benutzt, die existieren. Jede Metalllegierung, jede den Menschen bekannte Methode.“
„Was ein eindeutiges Indiz dafür ist, dass dieses Schiff den Menschen unbekannt ist. Also empfehle ich Ihnen und Ihrem Team, dass sie anfangen außerhalb der Box zu denken.“
„Ich versuche, Ihnen zu erklären…“
Lex unterbricht ihn erneut: „Für jede Frage in diesem Universum gibt es eine Antwort. Wenn Sie diese Aufgabe zu schwierig finden, werde ich jemanden einstellen, der das anders sieht.“ Er geht in die Hocke, sodass er unter das Schiff sehen kann. „Finden Sie einen Weg hinein!“ Der Wissenschaftler will gehen, aber Lex hält ihn auf: „Warten Sie.“ Der Mann hockt sich ebenfalls hin. „Ich habe das vorher noch nie gesehen.“
„Weil es noch nicht da war.“, stellt der Wissenschaftler fest. Ein neues kryptonisches Symbol ist auf der Außenhülle des Raumschiffes.
Wieder bei Chloe und Clark, die inzwischen die Straße vor dem Haus entlang gehen.
„Ich weiß nicht, wie die 15 Silos in 40 Minuten überprüfen wollen.“, meint Clark.
„Tja, du kannst es auch nicht mehr, Clark. Wenn es das ist, woran du gedacht hast. Ziemlich hart aus normalem Fleisch und Blut zu bestehen, meinst du nicht?“
„Das hat dich auch nie aufgehalten. Weißt du, von allen Menschen in Smallville bist du die Einzige, die er gewarnt hat.“
„Er will nur, dass ich die Story habe.“
„Trotzdem, er vertraut dir. Vielleicht müssen wir nicht jedes Silo untersuchen.“
Gabriels Handy klingelt.
„Hallo?“
„Gabriel, hi! Ich...ähm…ich brauche deine Hilfe. Ich habe die Stadt verlassen, wie du es gesagt hast, aber als ich gefahren bin geriet ich total in Panik und dann lief dieser Hund vor mein Auto und ich…“
„Chloe, beruhige dich. Was ist passiert?“
„Ich glaube ich habe das Steuer zu sehr verrissen und nun steckt mein Auto in einem Graben fest. Ich bekomme es nicht mehr gestartet…ich habe wirklich Angst. Kannst du mir helfen?“
Im Hintergrund sehen wir Clark, der noch damit beschäftigt ist, das Auto in die richtige Position zu bringen.
„Wo bist du?“
„Route 87. In der Nähe der alten Mühle.“ Hinter Gabriel ist der Countdown zu sehen - noch 33:37.
„Okay, halt durch. Ich bin so schnell ich kann da.“
Belle Reeve: Lex ist mit in Lionels Zelle und drückt diesen an die Wand, die Wände selbst sind voll von Symbolen.
„Sag mir, was die Symbole bedeuten!“ Da Lionel keine Reaktion zeigt, schlägt Lex ihn noch ein Mal an die Wand der anderen Seite des Raumes. „Ich nehme dir das nicht ab, Dad. Du bist dort drinnen.“ Er lässt von ihm ab. „Seit Wochen zeichnest du sie wie besessen. Sie sind identisch mit denen auf dem Schiff.“
Lionel streicht mit seiner Hand über die Wand: „Du wirst es niemals öffnen.“ Lex geht wieder zu ihm und schaut ihn verwundert an. „Nur er kann es öffnen.“
Mit seinem Motorrad kommt Gabriel zu Chloes „Unfallort“ an der Route 87.
„Gabriel, es tut mir leid. Es ist alles so schnell geschehen, ich wusste nicht, wen ich sonst anrufen sollte.“
„Es ist in Ordnung, du kannst mit mir zurückkommen. Dort wirst du sicher sein.“
„Gabriel!“, ruft Clark, der sich hinter einem Traktor versteckt hatte. „Welches Silo hast du aktiviert?“
Er wendet sich wieder Chloe zu: „Ich habe dir vertraut!“
„Was auch immer deine Gründe sind dies zu tun, jeden umzubringen ist nicht die Lösung.“ Clark kommt näher, aber Gabriel schaut die ganze Zeit nur auf Chloe.
„Du irrst dich, Clark. Es ist die einzige Lösung.“ Er zieht seine Waffe und schießt sofort nachdem er sich umgedreht hat auf Clark, die Kugel trifft ihn etwas unter der linken Brust. Clark taumelt zurück.
„CLARK!“, brüllt Chloe und will zu ihm laufen, aber Gabriel hält sie auf. „Clark! Nein! Das kannst du nicht tun! Clark! Clark!“
Gabriel zwingt Chloe, auf sein Motorrad zu steigen, während Clark langsam zusammen sackt. Sowohl aus seinem Mund, als auch durch die Austrittswunde verliert er viel Blut. Bewusstlos bleibt er in einer Blutlache liegen.
Wenig später wird Clark auf einer Trage in das Smallville Medical Center gebracht, die Ärzte sind sehr hektisch, sein Zustand ist ernst.
„Schussverletzung, gefunden an der Route 87, männlich, 18, Schusswunde in der Brust. Massive Blutungen, Vitalfunktionen sind instabil.“
Eine Ärztin kommt hinzu: „Wir müssen operieren. Bereiten sie ihn sofort vor!“
Martha und Jonathan kommen hinzu: „Clark?“, ruft Martha.
„Wie ernst ist es, Doc?“, will Jonathan wissen.
„Das kann ich erst sagen, wenn ich operiert habe, aber es sieht aus, als hätte die Kugel seine Lunge getroffen.“
„Kugel?“, fragt Jonathan nach.
„Tut mir leid, ich muss Sie bitten, im Warteraum zu bleiben.“
Im Kontrollraum des Silos: Gabriel arbeitet wieder an dem Rechner, Chloe sitzt auf einem Stuhl.
„Gabriel! Clark könnte da draußen sterben.“
„In 20 Minuten ist das sowieso egal, Chloe.“
Eine Computerstimme sagt: „Flugbahn der Rakete gesichert. 37. Breitengrad , Nord…“
„Du wirst jeden in Smallville umbringen. Wie bringst du das fertig?“
Er steht auf und arbeitet an einigen Konsolen, dabei antwortet er: „So schwer ist das nicht. Das Programm ist von 1979, es braucht nur ein mittelmäßiges Genie, um es zu umgehen. Man kann sich den Drill seines Vaters nicht 10 Jahre lang ansehen ohne ein paar Dinge zu übernehmen.“ Chloe schaut in mit einer Mischung aus Verzweiflung und Angewidertheit an. „Sieh mich nicht so an, Chloe. Du bist hier sicher, okay? Mit mir. Außerdem bekommst du, was du immer wolltest. Die Story deines Lebens.“
„Glaubst du wirklich, das interessiert mich jetzt?“
„Das sollte es! Der letzte Meteoritenschauer hat 10-mal soviel Steine um Menschen zu infizieren hinterlassen. Bald werden eine Menge mehr Psychopathen in dieser Stadt herumlaufen. Dies ist der einzige Weg es zu beenden. Es ist meine Chance, ein Held zu sein.“
„Du rottest also ein paar Meteoriten Freaks aus, indem du die Leben unschuldiger Menschen opferst?!“
„Unschuldig? Jeder einzelne dieser Mutanten war vor den Meteoritenschauern unschuldig. Mein Vater hat mich immer gewarnt, mich von den Steinen fern zu halten, weil sie Menschen zu Mutanten machen.“
„Dein Vater? Waren das an der Wand seine Artikel?“
„Er hat versucht die Menschen zu warnen. Er hat gesagt, dass die Meteoriten die Stadt zerstören. Niemand hat zugehört. Dann, während dem letzten, wurde er einer von ihnen.“
„Weißt du, eine Menge Menschen halten besondere Fähigkeiten für eine Gabe. Du musstest ihn nicht umbringen, nur weil er nicht mehr normal war.“
„Er hat mich darum gebeten. Niemand will so leben, Chloe. In Kürze wird das auch niemand mehr müssen.“ Er schaut auf die Rakete.
Clark wurde bereits operiert und liegt nun auf einem Krankenhausbett. Neben ihm steht ein Monitor, der seine Vitalfunktionen überwacht. Er ist bewusstlos, Lana kommt zu ihm.
„Ich weiß nicht mal, ob du mich hören kannst, aber du musst wissen, dass ich schon als ich dich das erste Mal gesehen habe wusste, dass mich niemand glücklicher machen könnte als du. Ich wusste aber auch, dass du dich niemals ändern würdest. Du würdest immer umherlaufen und versuchen, den Tag zu retten. All die Male, die ich dich abgewiesen habe, waren weil ich wusste, dass dieser Tag kommen würde.“
Er öffnet seine Augen und schaut Lana an. Dann bleibt sein Herz stehen.
Sofort stürmen Ärzte und Schwestern das Zimmer: „Sie sollten nicht hier drin sein! Bitte, Sie müssen den Raum verlassen.“ Eine Schwester schiebt Lana zur Tür, sie schaut weiter fassungslos zu Clark.
Clark wird für die Wiederbelebung vorbereitet, die Ärztin holt den Defibrillator näher. Sie setzt das Gerät an: „Achtung!“
Schnitt zu Lionels Augen: Der graue Schleier verschwindet und sie erlangen ihre normale Farbe wieder.
Die Ärzte versuchen weiter, Clark wiederzubeleben. Lana schaut verstört und hilflos zu. „Achtung!“
Lionel setzt sich in seiner Gummizelle aufrecht hin.
Luft wird in Clarks Lunge gepumpt, noch ein Mal wird der Defibrillator angesetzt. „Achtung!“ Clark zeigt keine Reaktion.
Lionel schaut stur geradeaus.
Die Ärzte geben ihre Bemühungen auf.
Lionel steht auf und geht zu der Scheibe seiner Zelle. Ein einziger Schlag und die gesamte Scheibe zersplittert. Er verlässt die Zelle und läuft in Supergeschwindigkeit davon.
„Das war es. Zeitpunkt des Todes: 7:18 Uhr.“ Lana beginnt zu schluchzen und läuft zu Clark, sie berührt sein Gesicht. Um sie herum schalten die Ärzte die Geräte ab, eine Schwester führt sie dann nach draußen, die Ärztin zieht die Decke über Clarks Gesicht.
Martha und Jonathan haben von all dem nichts mitbekommen und bangen im Wartezimmer noch immer um ihren Sohn. Dann sehen sie die weinende Lana den Flur entlang gehen, die sich an der Wand abstützt.
„Oh nein!“, sagt Martha, als die Beiden aufstehen.
Die Ärztin kommt zu ihnen: „Mr. und Mrs. Kent, es tut mir leid. Wir haben getan, was wir konnten“
„Nein!“
„Aber wir haben ihn verloren.“
Martha bricht in Tränen aus, Jonathan hält sie fest.
Eine Schwester kommt hinzu: „Doktor, wir haben ein Problem mit dem Kent Jungen.“
Alle laufen zu dem Zimmer - das Bett ist leer.
Wieder im Kontrollraum des Silos.
„2 Minuten bis zum Raketenstart.“, sagt die Computerstimme.
Chloe sieht die toten Wachen am Boden. Gabriel beachtet sie nicht und ist wieder mit seinem Rechner beschäftigt, so gelingt es Chloe, ihre Fesseln zu lösen. Sie nimmt die Waffe der Wache. Gabriel drückt ein paar Tasten, das Silo wird verriegelt, der Alarm ertönt und rote Lampen beginnen zu leuchten. In diesem Moment steht er auf und Chloe schlägt ihn mit der Waffe nieder. Sie versucht etwas einzugeben: „Zugang verweigert. Finale Abschuss-Sequenz eingeleitet. Abschottung erfolgt. 60 Sekunden bis zum Abschuss.“ Nun läuft sie zu dem Fenster und schaut auf die Rakete. Das Silo öffnet sich.
„Gott.“
Das Ladegeräusch einer Waffe ist zu hören. Gabriel steht hinter ihr und zielt auf Chloe, sofort stürzt sie sich auf ihn, die Beiden beginnen zu kämpfen.
„Warum kannst du das nicht verstehen? Das ist der einzige Weg!“ Die Triebwerke der Rakete zünden bereits, hinter der Scheibe ist das Feuer zu sehen. Dann löst sich ein Schuss, das Blut spritzt an die Scheibe. Gabriel und Chloe schauen sich erschrocken an, dann kippt er um.
„10, 9, 8, 7, 6, 5…“ Die Scheibe wird von einer Metallplatte verschlossen. „4, 3, 2, 1 - Zündung.“ Fassungslos beobachtet Chloe den Start über einen Monitor.
Clark wacht an einem Ort mit bläulichem Licht auf. Er steht auf und geht ein paar Schritte - er ist in der Festung der Einsamkeit. Einige Meter entfernt steht Lionel.
„Hallo, Kal-El.“
„Woher wissen Sie, mich so zu nennen?“
„Du bist mein Sohn.“
Clark geht auf ihn zu: „Jor-El?“
„Und ich hoffe die Zeit kommt, dass du mich Vater nennen wirst.“
„Ich war gerade noch im Krankenhaus. Wie hast du mich hierher bekommen?“
„Das Portal in den Höhlen. Als dieser Körper von dem Kristall aktiviert wurde, wurde er zu einem Orakel kryptonischen Wissens. Ein Behälter, den ich bewohnen kann, wann immer du mich brauchen solltest. Diese Zeit war jetzt.“
„Bin ich tot?“
„Deine Reise als Sterblicher ist vorbei, ja. Aber dein bedeutendes Schicksal ist zu wichtig, um geopfert zu werden. Du wirst zurückkehren, mit all deinen natürlichen Gaben. Leider hat diese - Richtigstellung - ihren Preis. Das Leben von jemandem, der dir nahe steht, wird für deines ausgetauscht.“
„Nein. Nein, darum würde ich niemals bitten.“
„Das hast du schon - als du entschieden hast deine Kräfte aufzugeben und mir nicht zu gehorchen. Es war deine Wahl.“
„Dann bring mich einfach nicht zurück!“
„Es ist zu spät.“ Er kommt näher. „Für alles in der Natur gibt es eine Balance. Die Lebenskraft, die dir zurückgegeben wurde, wird bald jemandem genommen. Jemandem, den du liebst. Du stehst kurz davor, dich deiner dunkelsten Stunde zu stellen. Aber denk daran: Die Lektionen, die wir durch Schmerz lernen, sind die, die uns am Stärksten machen.“ Er umarmt Clark, von seinen Händen geht ein helles Leuchten aus. „Vergiss nie, dass ich dich liebe.“
Ein Highway in Kansas: Clark kommt mit Supergeschwindigkeit angelaufen. In einigen Meilen Entfernung sieht er die gerade startende Rakete. In wenigen Sekunden ist er dort und springt mit einem gewaltigen Satz an die Außenhülle, an der er sich festhält, indem er seine Hände in das Metall schlägt. Während die Rakete in das All fliegt, klettert Clark langsam bis an die Spitze. Nach und nach werden einige Teile abgekoppelt, bis nur noch der Sprengkopf übrig ist. Diesen reißt Clark auf, schnappt sich den nuklearen Behälter und wirft ihn weit in das Weltall, wo er schließlich explodiert. Die Druckwelle schleudert den Sprengkopf, an dem Clark sich noch immer festhält, Richtung Erde, wo der glühend wieder in die Atmosphäre eintritt.
Der Countdown im Kontrollraum steht bei 00:00:00. Chloe sitzt weinend davor, ein Aufschlag ist zu spüren. „Raketen Fehlfunktion“ zeigt der Computer an. „Clark!“, weiß Chloe sofort und lächelt.
„Das Krankenhaus hat unseren Sohn verloren!“, sagt Jonathan ins Telefon. Er und Martha sind Zuhause. „Hören Sie, wenn ich irgendeine Ahnung hätte, was passiert ist, müsste ich nicht die Polizei rufen, oder? Also, was ich von Ihnen will, ist, dass sie Sheriff Adams rufen und dort hinschicken, denn…“
Clark betritt das Haus, seine Klamotten sind ziemlich kaputt und schmutzig, aber es geht ihm zumindest körperlich gut.
Martha und Jonathan schauen ihn ungläubig an: „Ich muss Sie zurückrufen.“
„Clark!“ Martha geht zu ihm und umarmt ihn überglücklich.
„Junge, sie haben uns gesagt, dass du tot bist.“ Auch Jonathan umarmt ihn erleichtert.
„Ich war…“
„Jor-El?!“
„Ja.“
„Er hat dir deine Kräfte zurückgegeben, nicht wahr?“, fragt Martha.
„Ich bin nicht mehr menschlich. Das war die einzige Möglichkeit, dass ich zurückkommen kann.“
Jonathan fährt fort: „Wir haben von einer Raketen Fehlfunktion gehört. Du hast sie aufgehalten, richtig?“ Clark nickt. „Es ist nicht einfach das aufzugeben, was du am meisten möchtest, um andere Menschen zu retten. Wir sind so stolz auf dich, Clark.“
„Das Opfer wäre gewesen, gar nicht zurück zu kommen.“
„Junge, nach all diesen Drohungen hat Jor-El sich einfach entschieden, dir anzubieten, dir deine Kräfte wiederzugeben? Er wollte nichts dafür haben?“
„Nein.“, schüttelt Clark den Kopf.
Es klopft. Lana betritt das Haus und fragt mit schwacher Stimme nach „Mr. und Mrs. Kent?“ Clark schaut seine Eltern an und sie signalisieren ihm mit einem Kopfnicken, dass er ruhig zu ihr gehen soll. Martha und Jonathan umarmen sich, Clark betritt den Flur, sodass Lana ihn sehen kann. Für einen Moment stehen die Beiden sich gegenüber und schauen sich einfach nur an. „Clark!“ Langsam realisiert Lana. Sie läuft zu ihm und springt in seine Arme, er hält sie lange fest.
Am Abend stattet Lana Lex einen Besuch ab.
„Lana! Ich habe von Clarks Wiederauferstehung gehört. Weißt du, ich habe nie wirklich an Wunder geglaubt, aber ich habe heute zweifellos meinen Teil getan, darum zu bitten.“
„Ja, ich auch. Aber ich glaube, dass wir unterschiedliche Gründe haben.“ Sie holt eine Mappe aus ihrer Tasche und hält sie Lex hin. „Das ist Clarks Krankenakte.“
„Das ist vertraulich.“, meint Lex und zeigt mit seinem Finger darauf.
„Ich habe gehört, dass du im Krankenhaus danach gefragt hast.“ Er nimmt sie an sich. „All seine Testresultate waren normal. Wann wirst du endlich begreifen, Lex, dass er genau wie der Rest von uns ist?“
„Glaubst du das wirklich? Oder redest du dir das ein, damit eure Beziehung funktioniert? Du hattest deine Zweifel über ihn, das kannst du nicht leugnen.“
„Ich habe mich geirrt. Glaub mir, es gibt nichts Ungewöhnliches an Clark. Außer seiner Fähigkeit das Gute in Menschen zu sehen, die es nicht verdienen.“
„Ich denke du vergisst da etwas, Lana. Welche neue Lüge er dir auch erzählt haben mag, wie auch immer er es unter den Teppich gekehrt hat, eine normale Person steht nicht wieder von den Toten auf.“
Lana verlässt den Raum, dafür kommt Lionel in das Zimmer.
„Willst du deinen alten Vater nicht umarmen?“ Lex schaut ihn überrascht an.
„Mir wurde gesagt, dass du aus Belle Reeve verschwunden bist. Ich verstehe das nicht. Du warst wochenlang fast katatonisch.“
„Habe ich nicht gerade zufällig mit angehört, dass du den ganzen Tag nach Wundern gesucht hast? Sieht aus, als wäre ich es.“
„Dann kannst du mir jetzt vielleicht sagen, warum du umhergewandert bist und Dinge wie Krypton und Kal-El gemurmelt hast.“
„Krypton? Kal-El? Ich weiß…Das letzte woran ich mich erinnere ist, dass ich hier stand und mich mit dir gestritten habe.“
„Das war vor Wochen. Okay.“ Er geht ein paar Schritte zurück und hebt den Teppich hoch, darunter sind die Symbole, die Lionel in Arrival in den Boden geritzt hat. „Die kommen dir nicht bekannt vor?“
„Sieht aus wie etwas aus den Höhlen. Was ist es?“
„Ich habe dich gefunden, wie du sie mit dem Korkenzieher in den Boden geschnitzt hast.“
Lionel lacht: „War ich nicht kreativ?“ Lex lässt den Teppich genervt fallen. „Ich wünschte, dass ich das Labyrinth meines Unterbewusstseins entschlüsseln könnte. Tut mir leid, dich zu enttäuschen, Sohn.“
Lex beruhigt sich kurz, dann sagt er: „Ich habe meinen Vater wieder. Was ist daran enttäuschend? Wenn, dann würde ich sagen, dass es Grund zu feiern ist.“
Clark sitzt auf dem Loft in der Scheune und scheint zu überlegen, Chloe kommt zu ihm.
„Als Kansas heute nicht mit Oklahoma verschmolz, habe ich irgendwie vermutet, dass du daran beteiligt warst.“
„Sieht aus, als ginge es dir gut.“
„Du siehst auch nicht gerade schlecht aus. Für einen Toten. Ich habe gehört, was im Krankenhaus passiert ist. Du bist verschwunden und hast deine Kräfte wiederbekommen, oder?“ Sie setzt sich zu ihm.
„Ich hatte keine Wahl.“
„Ich weiß wie sehr du davon geträumt hast ein langweiliges, gewöhnliches, irdisches Leben zu haben, aber…normal zu sein wird vollkommen überbewertet. Davon abgesehen macht es meine Sidekick Rolle um einiges einfacher, wenn du super-duper Stärke einbringen kannst. Ich meine, nicht dass wir heute kein tolles Team abgegeben haben - abgesehen von dem Teil wo ich entführt und du erschossen wurdest.“ Ihre Versuche Clarks Stimmung aufzuheitern schlagen fehl, er bleibt ernst. „Also, heilst du oder wie genau funktioniert das?“ Er zieht sein Hemd hoch und entfernt das große Pflaster, von der Wunde ist nichts mehr zu sehen. „Wow!“, meint Chloe beeindruckt und streicht mit der Hand darüber. „Unversehrt auf der Oberfläche.“ Er zieht sich wieder an und steht auf, danach geht er ein paar Schritte. „Aber so sieht es nicht darunter aus, nicht wahr, Clark?“
„Ich vermute ich werde nie dazu in der Lage sein vor dem zu fliehen, was ich wirklich bin. Zurück zu den Lügen und hoffen, dass niemand danach fragen wird, die Narbe zu sehen.“
„Namentlich Lana?“ Chloe steht auf und geht zu Clark.
„Wir haben nie über Lana gesprochen.“
„Weil wir das nicht müssen. Ich bin jetzt ein großes Mädchen. Ich muss etwas Gestehen: Ich fand es wirklich toll die Einzige zu sein die bescheid wusste über, du weißt schon, dich. Da mir kein kitschigeres Wort einfällt: Es hat es einfach besonders gemacht, aber wenn du wirklich glaubst, dass du mit Lana zusammen bleiben kannst ohne es ihr zu sagen, denke ich, dass du dir selbst etwas vormachst.“
„Ich habe keine Wahl. Ich kann nicht von dir erwarten, dass sie wie du reagiert.“
„Aber glaubst du nicht, dass du ihr die Wahl schuldest?“
„Ich kann dieses Risiko nicht eingehen.“ Er dreht sich weg. „Ich habe schon zu viel riskiert und jetzt muss jemand anderes dafür bezahlen.“
„Clark ist alles in Ordnung? Was ist los?“
„Ich hätte meine Fähigkeiten nie aufgeben sollen. Warum habe ich nicht auf ihn gehört? Chloe, ich glaube ich habe einen furchtbaren Fehler gemacht.“
Musik aus der Episode
Anna Nalick - "Breathe (2 AM)" wird gespielt, als Clark neben Lana aufwacht
Dishwalla - "Collide" wird gespielt, als Lana auf der Farm den wieder erwachten Clark findet
Wild Whirled - "Supernatural"
David Gray - "Disappearing World" wird am Ende gespielt, als Clark und Chloe sich unterhalten
Gastdarsteller
Camille Mitchell als Sheriff Nancy Adams Bud the Dog als Shelby Rekha Sharma als Dr. Harden Johnny Lewis als Gabriel Duncan Chad Hershler als Head LuthorCorp Scientist Kurt Evans als EMT Stacee Copeland als Nurse Nathaniel Deveaux als Commander Brad Turner als Soldier Steve Lawlor als Lieutenant Taylor
Weitere Informationen
Dehbuch: Kelly Souders & Brian Peterson Regie: Whitney Ransick Erstausstrahlung in Amerika: 13.10.2005 auf TheWB Erstausstrahlung in Deutschland: 23.09.2006 auf RTL
10 Kommentare
Montag, 01. Januar 2001 01:00 | mustafa
ben mustafa
Montag, 01. Januar 2001 01:00 | ???
ich finds super von euch!! nur manche sind noch nicht beschrieben wieso?
Montag, 01. Januar 2001 01:00 | ???
Super Arbeit, genau wie im Film !!!! 1+++++++++++++++++++++++
Montag, 01. Januar 2001 01:00 | bip
suuuupeer epi beschreibung!
Montag, 01. Januar 2001 01:00 | ???
leute ihr seid der hammer...
Montag, 01. Januar 2001 01:00 | BJBMB
Und es geht weiter! Wieder eine tolle Arbeit!
Montag, 01. Januar 2001 01:00 | ???
Super Epi-Beschreibung! Danke!
Mittwoch, 16. November 2005 14:36 | ???
absoluter hammer
Mittwoch, 16. November 2005 16:41 | ???
Echt super Folge ich habe sie ja schon gesehen und die war spitze die Folge echt und die Beschreibung ist auch toll! aber mann muss sie gesehen haben :) :grin :grin
Montag, 03. Juli 2006 21:48 | Blueskin
Ich find die Scene so geil, da ich es ja schon gesehen hab, als Clark von der Festung der Einsamkeit nach Smallville rennt, und unterhalb der Rakete steht, und diese gerade gestartet ist, und Clark einfach, losfliegt... das sieht sooo hammer aus... und das ganze in HDTV^^ ich liebe es:) wie geil^^
Lex: I didn’t think it was possible to fall any further in your father’s eyes. Obviously, I was wrong.
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